Donnerstag, 29. Juni 2017

Im Rosenfeld


Fotografieren im Rosenfeld ist eine feine Sache. Die Rosenbüsche werden sorgfältig in Reihen angelegt und sind gut zugänglich (schließlich muss der Gärtner hier ja arbeiten), die hüfthohen Rosenbüsche tragen ihre Blüten in stativfreundlicher Höhe und man hat eine Riesenauswahl an Motiven, aus denen man sich die Schönsten herauspicken kann. Nebenbei kann man einen Plausch mit den Erntehelfern halten, die ihrerseits auch gerne das eine oder andere Handy-Foto herumzeigen.

Um Erlaubnis sollte man aber schon fragen, bevor man die Beete betritt und selbstredend sollte man sich vorsichtig bewegen und nichts kaputt machen. Wenn man sich daran hält, kann man recht entspannt in idyllischer Umgebung viele schöne Fotos machen.

Pro-Tipp: die Bewässerungsanlage im Auge behalten ;-).





Meist finden sich auch ein paar Ausreißer im Rosenfeld, die als willkommene Abwechslung dienen.

Making Of

Entgegen aller üblichen Empfehlungen bin ich zur Mittagszeit losgezogen, um die maximale Ausleuchtung der Blüten zu nutzen. Da glücklicherweise ein leichter Wolkenschleier vor der Sonne lag, fielen die Kontraste und Schatten nicht zu stark aus, anderenfalls hätte ich das etwas weniger intensive Licht am Morgen oder am Nachmittag genutzt.

Ausrüstung

Folgendes Zubehör empfiehlt sich für solch ein Projekt:
  • Stativ: mit dessen Hilfe lässt sich der gewünschte Bildausschnitt sehr genau festlegen und insgesamt arbeitet es sich komfortabler.
  • Makro- oder Teleobjektiv: je nach Größe der Blüten reicht schon eine gutes Teleobjektiv mit geringer Naheinstellgrenze aus, um Blumen formatfüllend zu fotografieren (bei entsprechend guter Abbildungsleistung kann bei der Nachbearbeitung durch Cropping noch etwas nachgeholfen werden). Bei diesen Fotos habe ich das AF-S NIKKOR 70–200 MM 1:4G ED VR verwendet. Mit einer Naheinstellgrenze von 1 m (ab Sensor) kommt man schon recht nah ans Motiv. Wer ein Makroobjektiv sein Eigen nennt, liegt natürlich auf der sicheren Seite.
  • Einstellschlitten: wesentlich besser als jedes Objektiv lässt sich im Nahbereich ein Einstellschlitten verwenden, um die Schärfeebene des Fotos festzulegen. Zunächst wird am Objektiv manuell auf das Motiv fokussiert (vorzugsweise im Live-Modus mit Vergrößerung). Anschließend wird mit dem Einstellschlitten die Schärfeebene exakt festgelegt. Dabei kann man hervorragend Serien mit wandernder Schärfeebene anfertigen, denn oftmals wird die Wirkung der Schärfeeinstellung erst am fertigen Bild auf dem großen Monitor erkennbar. Durch Variation der Blende lassen sich im gleichen Zug auch verschiedene Ausdehnungen der Schärfentiefe festlegen. Bei den obigen Bildern habe ich meist zwischen Blende F4 und F5.6 fotografiert.
  • Fernauslöser: nicht unbedingt erforderlich, aber nützlich. Insbesondere wenn noch Insekten auf den Blumen fotografiert werden sollen, ist es manchmal sinnvoll, ein paar Schritte zurück zu treten, um Bienen usw. nicht zu verscheuchen. In diesem Fall ist der Fernauslöser natürlich sehr praktisch.
  • Höckerchen: zwar kein fotografisches Equipment, aber ungemein praktisch, wenn es mit dem Fotografieren mal länger dauert. Ich hatte meines leider zuhause gelassen ;-(.
Ansonsten je nach Wetter den Sonnenschutz und/oder eine Mütze nicht vergessen und ausreichend Wasser mitnehmen. Und so schaut das Ganze dann aus (wäre es windig gewesen, hätte ich noch den Schultergurt von der Kamera abgemacht, um Vibrationen zu vermeiden):


Nachbearbeitung

Zur Nachbearbeitung habe ich die frei verfügbare Nik-Collection verwendet, um die leuchtenden Blüten noch etwas stärker vom Hintergrund abzuheben.

Nach getaner Arbeit darf man sich natürlich mit einer isotonischen Erfrischung belohnen :-).



Falls euch dieser Beitrag gefällt oder sogar als Anregung dient, um selber mal loszuziehen oder ihr bereits schöne Aufnahmen im Rosenfeld (oder sonstwo) gemacht habt, freue ich mich auf eure Kommentare (gerne mit Link zu euren Fotos)!
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Mittwoch, 31. Mai 2017

De Groote Peel

Kürzlich war ich im Nationalpark De Groote Peel, einem ca. 1400 ha großen Hochmoor in den Niederlanden, um dort mein neues AF-S NIKKOR 70–200 MM 1:4G ED VR auszuprobieren. Dieses ist zwar kein ausgewiesenes Makro-Objektiv, dennoch standen eher kleine Tierchen auf dem Programm und vielleicht ein paar Landschaftdetails. Insbesondere die Fähigkeiten des Autofokus (Schnelligkeit, Genauigkeit) sollten auf den Prüfstand.

Schnell war im Naturpark mit seinen guten Wegen ein schöner Tümpel mit befestigter Uferböschung gefunden. Ideal für einen Ansitz. Da es bei meinem Eintreffen schon längst nicht mehr früher Morgen war (eher später Mittag), hatten die Libellen ein ganz schönes Tempo drauf und es blieben immer nur ganz kurze Augenblicke, um ein kurz rastendes Fluginsekt anzuvisieren. Ich versuchte mein Glück mit kontinuierlichem Autofokus und 3D-Tracking. Zudem habe ich gleich ganze Serien geschossen, um die Ausbeute an scharfen Bildern zu erhöhen. Wegen des dunklen Hintergrundes (Wasser) habe ich auf Spotmessung mit Erhalt der Spitzlichter geschaltet. Dennoch musste ich die Belichtung ordentlich nach unten korrigieren. Fast alle Bilder habe ich bei Brennweite 200 mm gemacht. Um die Vignettierung auszugleichen und um mit bester Schärfe zu fotografieren, habe ich meist f/5.6 verwendet, aber selbst f/4.5 ergab sehr gute Ergebnisse.

So entstanden einige nette Aufnahmen, deren Schärfe mich durchaus überrascht hat. Es war noch reichlich Reserve übrig, um den Bildausschnitt zu korrigieren und etwas zu croppen.

f/5.6 - 1/250 - 200 mm - ISO 200

f/5.6 - 1/400 - 200 mm - ISO 400

f/5.6 - 1/1250 - 200 mm - ISO 400

Das letzte Bild ist vielleicht nicht ganz so spannend, zeigt aber eindrucksvoll die Schärfe des 70-200 F/4 (wenn denn der Fokus sitzt). Hier nochmal ein Ausschnitt in 100%-Ansicht:


Die Libellen flogen aber nicht nur zum Wasser, sondern machten es sich auch im Uferbereich bequem. Und auch wenn es so aussieht, aber das folgende Bild wurde ohne Blitz aufgenommen (die Sonne besaß an diesem Tag eine enorme Strahlkraft):

f/4.5 - 1/3200 - 200 mm - ISO 400

Natürlich gab es auch ein paar faule Frösche, die dann und wann auftauchten, um nach dem Rechten zu sehen.

f/5.6 - 1/800 - 200 mm - ISO 400

Der hier wollte sich im Gestrüpp verstecken, war aber chancenlos ;-).

f/4.5 - 1/2500 - 200 mm - ISO 400

Fazit

Insgesamt also ein erfolgreicher Test des 70-200 F/4, mit dem ich nach anfänglichem Zögern nun warm geworden bin und es mittlerweile sehr zu schätzen weiß. Der Fokus erfordert - grade bei offener Blende und starker Freistellung - natürliches ein genaues und sorgfältiges Arbeiten. In den oben beschriebenen Situation reichte das Tempo der Scharfeinstellung allemal aus, wer auf Nummer sicher gehen will, schießt lieber eine Serie. Mein Ausschuss an unscharfen Bilder hielt sich jedoch sehr in Grenzen, i.d.R. waren alle Bilder sehr scharf oder der Fotograf hatte Mist gebaut ;-).

Hier noch einige weitere Impressionen aus dem Naturpark mit seinen 'Knüppelbrücken', allesamt mit dem 70-200 F/4 aufgenommen, dass natürlich auch Landschaft kann.

f/10 - 1/400 - 70 mm - ISO 200

f/10 - 1/400 - 70 mm - ISO 200

f/4 - 1/3200 - 200 mm - ISO 200

f/7.1 - 1/640 - 200 mm - ISO 200

f/8 - 1/500 - 145 mm - ISO 200

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Freitag, 12. Mai 2017

Betreten verboten


Urbane Wohnwüste in Düsseldorf (Handy-Schnappschuss).
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Sonntag, 23. April 2017

Einst blau


Was einst schön anzusehen war, unterliegt dennoch dem ständigen Verfall und Niedergang. In manchen Fällen entwickelt der Zerfall jedoch seine eigene Ästhetik, die sich dann bei näherer Betrachtung offenbart.


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Dienstag, 18. April 2017

Zeche Zollverein (Außengelände)

Nachdem ich vor einem halben Jahr bereits die Gelegenheit hatte, mit einer tollen Fotografengruppe die Zeche Zollverein zu besuchen, ergab sich kürzlich wiederum die Möglichkeit, den ehemaligen Zechenbetrieb - dieses Mal mit dem Schwerpunkt Außengelände - zu besichtigen, ebenfalls mit einer sehr netten Gemeinschaft von Fotografen.















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Freitag, 24. März 2017

Nachtstimmung am Unterbacher See


Der Plan war, einen der alten Anglerstege am Unterbacher See - die ich schon einmal in einer Mini-Serie porträtiert hatte - vor der untergehenden Sonne zu fotografieren. Also machte ich mich am Nachmittag auf zum Seegelände.

Dummerweise hatte ich die Lage der Stege bei meiner Vorabrecherche komplett falsch verortet. Es wäre bestenfalls möglich gewesen, den Steg vor der aufgehenden Sonne abzulichten, was natürlich abends unmöglich ist. Dazu kam, dass ich aufgrund mein Fehleinschätzung auf dem Weg zum Steg den See mehr oder weniger komplett umrunden musste (anstatt ein paar hundert Meter vom Auto aus zu laufen). Nach einem zweistündigen Fußmarsch von ca. 6 km war von der Abenddämmerung nichts mehr zu sehen. Da ich aber nicht unverrichteter Dinge nach Hause fahren wollte, entschloss ich mich, zumindest eine Langzeitbelichtung der Vollmondnacht anzufertigen. Das Stativ hatte ich ja ohnehin dabei.

Schnell war ein nettes Plätzchen mit einer schönen Aussicht auf einen der verwitterten Stege gefunden und das Foto nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Belichtungen im Kasten. Und so nahm der Abend dann doch noch ein versöhnliches Ende :-).

Zum Foto:

30 sek, F/11, ISO 400, Brennweite 24mm.

RAW-Entwicklung mit DxO OpticsPro, Nachbearbeitung mit Nik Color Efex Pro 4 (Verlaufsfilter, Gradient, Vignette, Sättigung und Kontrast).

Für die Interessierten hier das Originalfoto:



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Donnerstag, 2. März 2017

Innenansicht von Blåvandshuk Fyr


Auch innen ist der Leuchtturm von Blåvandshuk sehenswert. Das weiß getünchte offene Treppenhaus mit seinem sich verjüngenden quadratischen Grundriss reicht vom Boden bis unter die Leuchtkanzel und erstreckt sich somit über die gesamte Höhe des aus Beton bestehenden 39 Meter hohen Turmes. 170 Stufen führen zur Aussichtsplattform und der Leuchtkanzel. Der Leuchturm kann das ganze Jahr über besucht werden.

Hier noch eine Aufnahme mit einer etwas anderen Bearbeitung. Dieses Mal geht der Blich in das Treppenhaus nach oben und vermittelt einen guten Eindruck der "escheresken" Strukturen im Treppengang.


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Donnerstag, 23. Februar 2017

Blåvandshuk Fyr


Blåvandshuk Fyr ist der westlichste Leuchtturm Dänemarks und da man sich quasi immer östlich des Leuchtturms befindet, ist die Aufnahme eines Sonnenuntergangs mit Leuchtturm recht nahe liegend.

Die Aufnahme wurde Anfang August am Strand von Blåvand in der Nähe der "Pferde-Bunker" gemacht. Der Sonnenstand zum Zeitpunkt des Untergangs ist an diesem Standort dann recht günstig.
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Sonntag, 15. Januar 2017

Sonnenaufgang im Westerwald


Das Gute an den kurzen Wintertagen ist, dass man Sonnenaufgänge zu recht komfortablen Zeiten fotografieren kann. Dieses Bild entstand morgens um 8:43 Uhr und zeigt Schloss Montabaur.
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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Warum Sie keine MS Office-Dokumente versenden sollten!

In letzter Zeit ist mir des Öfteren aufgefallen, dass sich im Bekanntenkreis, aber auch im Behörden-Bereich die Unsitte etabliert hat, per E-Mail Inhalte, die mit MS Office-Produkten (Word, Excel, PowerPoint) erstellt wurden, direkt - also als originale Office-Datei - zu versenden.

Die meisten Office-Benutzer tun dies, da dies zunächst der simpelste Weg ist, solche Informationen miteinander zu teilen. Leider sind sich viele MS Office-Benutzer jedoch nicht bewusst, dass diese Vorgehensweise gewisse Risiken und Nachteile birgt.

Drei Gründe, warum Sie keine Office-Dokumente versenden sollten

  1. MS Office-Dokumente können Schadsoftware beinhalten.
    Viele Trojaner und sonstige Schadsoftware nutzen Office-Dokumente, um sich auf andere Computer zu verbreiten. Dies geschieht oft unbemerkt, also ohne das Wissen des Empfängers oder Versenders. Basis dafür sind die Automatisierungsfähigkeiten von MS Office, die es erlauben, in harmlos wirkenden Dokumenten intelligenten Code laufen zu lassen. Dieser Code kann (auch) von Hackern erstellt werden und Routinen auslösen, die verdeckt laufen und nicht im Interesse des Autors oder Lesers sind (z. B. massenhafter Versand von SPAM, Missbrauch des Computers als Teil eines Bot-Netzwerkes usw.). Zwar hat Microsoft in der Vergangenheit einiges unternommen, um diesen Mißbrauch zu unterbinden, jedoch sind diese Maßnahmen nicht 100%-ig sicher und insbesondere Nutzer älterer Softwareversionen sind immer noch einem großen Risiko ausgesetzt.
  2. Nicht jeder Empfänger verfügt über MS Office-Produkte.
    MS Office ist ein kostenpflichtiges Software-Produkt, dessen Vor- und Nachteile längst nicht allen Computerbesitzern gerecht werden. Zudem haben sich einige Alternativprodukte am Markt etabliert, die kostengünstiger und/oder leistungsfähiger bzw. praxisgerechter sind. Daher kann man nicht wie in früheren Zeiten davon ausgehen, dass jeder Empfänger auch Nutzer von MS Office ist. Somit können schlimmstenfalls ihre Empfänger die von Ihnen versendeten Dokumente gar nicht oder nur unvollständig lesen. Auch sind MS Office-Produkte nicht auf allen Plattformen verfügbar oder möglicherweise dort nur eingeschränkt nutzbar (denken Sie beispielsweise an Tablet-Benutzer). Gerade dort, wo Konvertierungsprogramme verwendet werden, um die Dokumente anzuzeigen, kann es vorkommen, dass bestimmte Teile ihrer Dokumente nicht oder unvollständig angezeigt werden. Oftmals wird ohnehin das Layout des Dokumenten bei der Konvertierung anders dargestellt, als ursprünglich gestaltet.
  3. MS Office-Dokumente enthalten möglicherweise mehr Informationen, als Ihnen bewusst ist und auf dem ersten Blick erkennbar ist.
    Dazu gehören ältere Dokumentenstände, bei bereits erfolgten Textkorrekturen der unkorrigierte Text sowie bestimmte Meta-Daten (Ordner-Namen usw.), die sie i.d.R. nicht bekannt geben möchten. Versierte Nutzer können ohne Probleme auf diese Informationen zugreifen. Auch hier hat Microsoft teilweise nachgebessert, dies betrifft aber oftmals nur die neueren Versionen der Software.

Empfohlene Vorgehensweise

Es ist relativ einfach, die Inhalte von MS Office-Dokumenten so zu versenden, dass Sie

  • ohne Risiko,
  • auch von Nutzern, die keine MS Office-Produkte besitzen,
  • und plattformübergreifend

gelesen werden können. Konvertieren Sie dazu das jeweilige Dokument vor dem Versenden einfach in eine PDF-Datei und versenden Sie diese Datei statt des Original-Dokumentes. Dazu können Sie im Menü von MS Office “Speichern unter” wählen und dann das PDF-Format auswählen.

Das PDF-Format

PDF-Dateien sind auf quasi allen verfügbaren Plattformen und Betriebssystemen - i.d.R. ohne Installation von Zusatzsoftware - lesbar. Sie enthalten keine verdeckten Informationen und das Layout ist auf allen Geräten gleich. Zudem enthalten PDF-Dateien keine Schadsoftware.

Das PDF-Format ist übrigens auch geeignet, eigene Dokumente zukunftssicher zu archivieren, denn wer weiß, ob Sie noch in einigen Jahren angesichts der zahlreichen verfügbaren Alternativen tatsächlich noch ihre jetzige MS Office-Software verwenden werden.

Alternativen zu MS Office

Gute Alternativen zu MS Office sind beispielsweise für Windows, Mac OS X oder Linux Libre Office oder insbesondere das cloudbasierte Google Docs, welches zudem plattformübergreifend funktioniert und ein gemeinsames Bearbeiten an Dokumenten hervorragend unterstützt. Beide Produkte sind übrigens umsonst verfügbar. Falls Sie bereits einen Google Account haben (was auf die meisten Nutzer eines Android-Smartphones oder Android-Tablets zutrifft), so verfügen Sie schon über Google Docs (nutzbar auf ihrem Handy, Tablet und im Web).

Kollaboration mit MS Office

Sollten Sie dennoch darauf angewiesen sein, Original-MS Office Dokumente versenden zu müssen (beispielsweise, weil der Empfänger das empfangene Dokument weiter bearbeiten soll), empfiehlt es sich möglicherweise, auf die online betriebene Plattform Microsoft Office 365 umzusteigen, welche in der kleinsten Version kostenfrei ist (freilich mit eingeschränktem Funktionsumfang). Immerhin wird dort der Look&Feel der MS Office-Desktopprodukte nachgeahmt - interessant für diejenigen, die dies (tatsächlich) bevorzugen. Versionen mit größerem Funktionsumfang können jedoch nur mit einem kostenpflichtigen Abonnement genutzt werden (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Office_365).

Voraussetzung für die Nutzung von Microsoft Office 365 ist immer ein Microsoft-Konto.
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Freitag, 18. November 2016

Tristesse mit etwas Gelb



Dass Bahnhöfe immer so hässlich sind...
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Dienstag, 8. November 2016

Fleher Brücke


Die Fleher Brücke überquert den Rhein und verbindet die linksrheinische Region (Neuss, Mönchengladbach Niederlande) mit dem Düsseldorfer Süden. Benannt ist sie nach dem Düsseldorfer Ortsteil Flehe. Neben der Autobahn A46 befinden sich beidseitig auch Fuß- und Radwege. Interessanterweise quert die Brücke den Rhein nicht rechtwinklig, sondern schräg, um das benachbarte Einzugsgebiet des alten Wasserwerkes Flehe zu schonen.

Die Fleher Brücke hat die größte Spannweite aller Schrägseilbrücken in Deutschland und zudem mit 146,47 m den höchsten Brückenpylon in Deutschland.

Die Brücke wurde im November 1979 eröffnet und stellte eine erhebliche Entlastung der Südbrücke (jetzt: Josef-Kardinal-Frings-Brücke) dar, die bis dahin den gesamten rheinüberquerenden Straßenverkehr im Großraum Düsseldorf aufnehmen musste.

Quelle: Wikipedis (https://de.wikipedia.org/wiki/Fleher_Br%C3%BCcke)

HDR-Bild

Da obige Foto ist ein HDR-Bild und wurde aus neun einzelnen Bildern (EV-4 bis EV+4) mit HDR Efex Pro 2 aus den kostenlosen Nik-Tools zusammengesetzt.


Das ist das erste Mal, dass ich mich mit HDR beschäftigt habe und ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll, da das Resultat doch eher unnatürlich ausschaut, aber der Effekt ist schon ganz nett.
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Dienstag, 18. Oktober 2016

Hammer Eisenbahnbrücke


Die heutige Hammer Eisenbahnbrücke ist eine viergleisige Stabbogenbrücke, die 1984 gebaut wurde. Die Eröffnung erfolgte 1987 und bis im Jahr 2011 war sie mit 270 m Stützweite die weitestgespannte Eisenbahnbrücke Deutschlands.

An ihrer Stelle befanden sich vormals eine bereits 1868 gebaute zweigleisige Eisenbahnbrücke, die nach zweijähriger Bauzeit 1870 eingeweiht wurde. Dieser wurde 1911 eine weitere zweigleisige, aber modernere Eisenbahnbrücke 32 m stromaufwärts zur Seite gestellt, um den Anforderungen des stark angewachsenen Zugverkehrs gerecht zu werden. Unmittelbar nach Fertigstellung der zweiten Brücke wurde die erste Brücke modernisiert und insbesondere mit den neuen Überbauten der neueren Brücke ausgestattet, so dass nach Abschluss der Arbeiten zwei gleiche Brücken den Rhein überquerten, die sich nur im Aussehen der Brückentürme, welche jeweils im Festungsstil gebaut wurden, unterschieden.

Im Verlauf der Zweiten Weltkriegs wurden beide Brücken von der deutschen Wehrmacht gesprengt. Ende 1945 wurde die weniger beschädigte nördliche Brücke wieder instand gesetzt und konnte im folgenden Sommer wieder in Betrieb genommen werden. Für die endgültige Reparatur der nördlichen Brücke wurden im November 1947 die baugleichen Bögen der südlichen Brücke verwendet. Die südliche Brücke wurde nicht weiter verwendet, Pfeiler und Brückentürme blieben jedoch zunächst stehen. An ihrer Stelle wurde die jetzige Eisenbahnbrücke errichtet. Die noch vorhandenen Brückentürme stromabwärts gehören somit zur zuerst erbauten nördlichen Brücke.

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