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Samstag, 23. November 2019

Landtag NRW

Ein schönes architektonisches Motiv stellt der Landtag NRW in Düsseldorf dar. Das Gebäude steht an fast allen Wochenenden des Jahres Interessenten und Besuchern zur Verfügung und kann ohne Voranmeldung besucht werden. Lediglich eine kurze Sicherheitskontrolle (ähnlich wie am Flughafen) ist erforderlich.

Details zu den Öffnungszeiten finden sich hier: www.landtag.nrw.de/home/besuch-im-landtag/besuch-an-wochenenden.html).

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/125s | F/11 | ISO 100
Die architektonische Besonderheit in der Gestaltung des Landtagsgebäudes liegt darin, dass alle - wirklich alle - Wände rund sind. Dies erzeugt sehr reizvolle Ansichten und Perspektiven, sowohl von außen als auch im Inneren des Gebäudes. Dazu kommen attraktive Fensterflächen, die für einen hohen Lichtdurchsatz sorgen.

Da in einigen Bereichen des Landtags zum Zeitpunkt der Fotoentstehung eine Ausstellung mit großen Stellwänden stattfand, habe ich mich bei der Bildgestaltung eher an den höherliegenden Bereichen und Gebäudeteilen orientiert. Dabei sind die folgenden Bilder entstanden.

Ich werde in Zukunft sicherlich noch öfters diese lohnenswerte Location besuchen :-).

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/180s | F/9.5 | ISO 6400

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/180s | F/11 | ISO 140

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/180s | F/11 | ISO 5000

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/90s | F/9.5 | ISO 100

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/190s | F/11 | ISO 100

Bei aller Begeisterung für die Innenräume sollte übrigens nicht der Außenbereich vergessen werden :-).
Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/350s | F/8 | ISO 100

Technik

Zum Zeitpunkt meines Besuches herrschte draußen strahlender Sonnenschein. Demzufolge entstand in den Räumlichkeiten ein starker Schattenwurf mit großen Kontrasten. Um dies auszugleichen, habe ich die Bilder bei der anschließenden Bildbearbeitung als High-Key-Fotos entwickelt. Dazu bin ich in meinem RAW-Konverter DxO PhotoLab folgendermaßen vorgegangen:
  • Eine gute Idee ist es, mit dem mitgeliefertem Preset SW - Dicht zu beginnen. Dessen Anhebung in den Mitten im Bereich Tonkurve - insbesondere der Blautöne, die oft in den Schatten zu finden sind - bildet eine gute Ausgangsbasis, sorgt aber noch nicht für den gewünschten High-Key-Effekt.
  • Im Bereich Kontrast habe ich dann den Mikrokontrast komplett auf -100 herunter geregelt. Dies ergibt insgesamt einen ruhigen und weichen Eindruck des Bildes. Den Kontrast selbst habe ich auf 0 zurück gestellt.
  • Beim Smartlighting habe ich die Intensität auf den vom Preset vorgegebenen Wert Mittel (50) belassen, um mit einem möglichst ausgewogenem Bild zu starten.
  • Nun die Einstellungen, die tatsächlich den High-Key-Look erzeugen: im Bereich Selektive Tonwerte habe ich alle Regler nach rechts verschoben, so dass die Verteilung von hellen und dunklen Lichtpartien den charakteristischen High-Key-Look aufweisen. Typischerweise ergibt sich dabei dabei eine progressive Reglerstellung mit Betoning der Mitten und Lichter wie in folgendem Beispiel (je nach individueller Motivhelligkeit können die Reglerstellungen abweichen, aber dies ist ein guter Startpunkt). Wichtig: die hellen Stellen sollten nicht ausfressen:
  • Zum Schluss regele ich mit der Belichtungskorrektur manuell die Gesamthelligkeit des Bildes. Auch hier sollten die hellen Stellen nicht unbedingt ausfressen, aber knapp davor sein, so dass das Bild weich in weiß "ausläuft". Typisch sind Werte von z.B.  +0.20 bis +1.00 (je nach Motiv und Belichtung). Wenn die dunklen Partien jetzt noch zu dunkel sind, kann man dies per Anhebung der Tiefen und Schatten in den Selektiven Tonwerte noch ausgleichen (s.o.). An dieser Stelle muss man evtl. etwas herumprobieren.
Die ganzen Einstellungen lassen sich übrigens gut als selektives Preset in DxO PhotoLabs abspeichern, so dass man für das nächste High-Key-Bild schon einmal eine gute Ausgangsbasis habt.

Falls ihr weitere Tipps oder Fragen habt, hinterlasst mir einen Kommentar und ihr erhaltet dort Antwort :-).
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Sonntag, 17. November 2019

Abends im Medienhafen Düsseldorf

Nach längerer Zeit war ich mal wieder abends im Medienhafen Düsseldorf, um ein Bild aus dem Frühjahr 2014 (das erste Foto in diesem Beitrag) erneut aufzunehmen. Im Gegensatz zu damals sollte die Aufnahme jedoch einen höheren Tageslichtanteil enthalten. Außerdem wollte ich das Bild nun vom erhöhten Standpunkt der Fußgängerbrücke am Parlamentsufer machen.

Das mit dem höheren Tageslichtanteil hat leider nur bedingt geklappt, da ich bei der Anreise leider meine Ausstiegs-Bushaltestelle verpasst hatte, aber für meine Zwecke sollte es noch reichen :-). Nachdem Kamera und Stativ aufgebaut waren, galt es nur noch, eine Pause abzuwarten, in der die durchaus gut genutzte Brücke frei von Fußgängern und Radfahrern war, denn aufgrund der Hängekonstruktion verursacht nahezu jegliche Nutzung teils deutlich wahrnehmbare Schwingungen.

Nikon D750 | Nikkor 14-24mm F/2.8 | 2s | F/5.6 | ISO 100
Bei der Entwicklung des Bildes bestand die größte Herausforderung darin, einen sinnvollen Kompromiss beim Weißabgleich zu finden. Einerseits sollte die warme Stimmung der Bürobeleuchtung nicht verloren gehen, andererseits sollte der Himmel aber nicht dieses typisch schmutzige rötlichbraun erhalten. Letztlich habe ich mir damit geholfen, dass ich den globalen Weißabgleich passend zu den künstlichen Lichtern eingestellt habe und den Blauton des Himmels, der bei diesem Weißabgleich zu bräunlichviolett erschien, per Farbverschiebung um -15° wiederhergestellt habe. Bei den Spiegelungen im Wasser war das Problem nicht so gravierend, da ich diesen Bereich per Gradienten ohnehin abgedunkelt habe.

Da ich meine RAW-Bilder mit DxO PhotoLab entwickle, war die Selektion des Himmels per U-Points kein Problem.

U-Points in DxO PhotoLab
Wenn wir schon mal bei der RAW-Entwicklung sind: ich habe dann auch gleich eine Variante in b&w und in Orange & Teal erstellt, dank vorgefertigter Presets kein Problem. Entscheidet selbst, was euch besser gefällt, mein Favorit ist die Original-Variante :-).

Medienhafen in b&w

Medienhafen in orange&teal
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Freitag, 6. September 2019

Wehrhahn-Linie Düsseldorf


Zusammen mit den Fotofreunden Düsseldorf haben wir an einem Sonntagvormittag gegen Ende Juni die Wehrhahn-Linie Düsseldorf bzw. die zugehörigen Bahnhöfe fotografisch erkundet.

Die Wehrhahn-Linie ist eine 3,4 Kilometer lange U-Bahn-Strecke in Düsseldorf, zu der insgesamt sechs Bahnhöfe gehören. Diese Bahnhöfe wurden von Absolventen der Kunstakademie in Düsseldorf äußerst kreativ gestaltet und bilden ein künstlerisches Kontinuum. Da die Linie erst 2016 eröffnet wurde, sind die Bahnhöfe zudem in einem recht guten Zustand. Um problemlos innerhalb der Bahnhöfe fotografieren zu können, empfiehlt es sich dringend, vorab eine schriftliche Genehmigung bei der Rheinbahn einzuholen (wir wurden tatsächlich kontrolliert).

Das Fotografieren in den Bahnhöfen sollte zu einer größeren Herausforderung werden, als ich erwartet hatte. Obwohl alle Bahnhöfe individuell gestaltet wurden und jeder Bahnhof für sich einen Blickfang darstellt, musste ich zunächst feststellen, dass die Bildwirkung auf den ersten Aufnahmen doch sehr unstrukturiert war. Sehr viele unterschiedliche Gestaltungselemente (Wandstruktur, Schienen, Bestuhlung, Anzeigetafeln, Treppen usw.) sowie zahlreiche Lichtquellen und Reflexe an den Metalloberflächen brachten eine starke Unruhe in die anfänglichen Aufnahmen. Daher entschloss ich mich, erst einmal einige Details in schwarzweiß aufzunehmen.



Als nächstes widmete ich mich dem Interieur. Dabei vermied ich es wegen der Bestimmungen der DSVGO, die (wenigen) Menschen dort mit auf's Bild zu bekommen.


Da zwischen den Abfahrtszeiten am Sonntagmorgen wirklich nicht allzu viel los war, konnte ich dann einige Totalen einfangen. Zu diesem Zweck kam dann auch mein UWW zum Einsatz.



Die interessanten Oberflächen und Texturen sollten natürlich auch nicht zu kurz kommen.




Und selbstverständlich sollten auch die Züge der Wehrhahn-Linie fotografiert werden. Während ich bislang alle Bilder in schwarzweiß bzw. monochrome entwickelt hatte, habe ich bei den Zugaufnahmen ein kleines bisschen der motivbestimmenden Farbe im Bild belassen. Ich finde, dass dies einen sehr coolen Look ergibt :-).




Am letzten Bahnhof unserer Tour, also schon kurz vor der Tunnelausfahrt, entstand dann die Aufnahme vom Anfang dieses Beitrages. Mehrere Versuche waren nötig, bis die Balance aus langer Belichtungszeit für die Lichtspuren und kleiner Blende für den schwarzen Hintergrund gelang.

Alles in allem ein recht gelungener Foto-Vormittag mit einer tollen Ausbeute :-). Zum Schluss noch zwei Bilder vom Making-of. Wer genau hinschaut, erkennt, welche der hier gezeigten Bilder grade entstehen.



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Mittwoch, 28. August 2019

Kapelle St-Sixte

Die Kapelle St-Sixte bei Eygalières ist ein kleines altes Kirchengebäude, welches hübsch auf einem Hügel in der Provence liegt und ein schönes Fotomotiv darstellt (mehr Infos).

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | ND1000X und ND8X | 115s | F/11 | ISO 100

Für das obige Foto habe ich zwei Graufilter (ND1000X und ND8X) verwendet, was zu einer Belichtungszeit von 115 Sekunden führte. Ich habe mir die Fummelei zum Anschließen meines Fernauslöser gespart und die Belichtungszeit einfach per Hand (Time) gestoppt. Dabei habe ich die Spiegelvorauslösung (3s) genutzt.

In der Zeit, in der ich einige Aufnahmen anfertigte, hatte ich das Glück, dass hinter dem stark bewölktem Himmel kurz die Sonne hervor kam und die Kapelle in ein sehr schönes Abendlicht tauchte. Somit war die Auswahl des Fotos für den Blog schnell getroffen und fiel auf obige Aufnahme.

In unmittelbarer Nähe zur Kapelle befinden sich einige alte - surreal erscheinende - Olivenbaumstämme, die einen schönen Formenkontrast zum gradlinigen Gebäude bilden.

Nikon D750 | Nikkor 14-24mm F/2.8 | 1/160s | F/6.3 | ISO 100

Nikon D750 Nikkor 14-24mm F/2.8 | 1/160s | F/8 | ISO 100

Das Innere der Kapelle besticht - ähnlich wie die äußere Umgebung - durch Ihre Kargheit. Kurz vor der Schließung ergab sich noch die Gelegenheit für eine schnelle Handheld-Aufnahme.

Nikon D750 Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/25s | F/3.5 | ISO 2000

Hier noch das nicht ganz so spektakuläre Making-of:


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Samstag, 27. Juli 2019

St. Theresia in Rhens

Nach dem letzten Kirchenbild hier noch ein Weiteres, dieses mal aber in schwarzweiß. Anlässlich eine Kindertaufe besuchten wir kürzlich St. Theresia in Rhens am Rhein. Zum Ende der Zeremonie ergab sich noch Gelegenheit für einen schnellen Schnappschuss. Da die Kirche relativ hell vom tiefstehenden Nachmittagslicht durchflutet wurde, war dies auch ohne Stativ möglich.

Nikon D750 mit Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/25s | F/4.5 | ISO 400

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Donnerstag, 31. Januar 2019

Regionalexpress

Als regelmäßiger Nutzer des ÖPNV hat man ja oftmals Zeit zum Nachdenken. So auch ich, als ich auf meine S-Bahn wartete. Ich war noch auf der Suche nach einem passenden Motiv für unseren clubinternen Wettbewerb mit dem Thema "Unscharf", als die vorbeifahrenden Züge mir die fehlende Inspiration gaben. Glücklicherweise befand ich mich auf dem Weg zur Messe Köln und hatte daher meine Kamera dabei, so dass ich meine spontane Foto-Idee direkt umsetzen konnte.

Ich benötigte einige Versuche, um heraus zu finden, welche maximale Belichtungszeit ich freihand ohne Verwackeln erreichen konnte, damit der vorbeifahrende Zug schön verwischt  abgebildet wurde. Dank Bildstabilisator bin ich auf 1/10s gekommen, wobei ich bei einer Brennweite von 24mm eigentlich locker auch 1/5s hätte schaffen sollen. Naja, vielleicht wirkte der Frühstückskaffee noch nach ;-).

Hier das Ergebnis:

1/10s | F/10 | ISO 100 | 24mm

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Dienstag, 8. Januar 2019

KM 738


Dieses Bild entstand vorletzten Sommer bezeichnenderweise am Rheinkilometer 738 bei Düsseldorf Hamm.
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Samstag, 29. Dezember 2018

Leere

Zu einem fotoclubinternen Wettbewerb mit dem Thema "Leere" habe ich kürzlich die folgenden Bilder eingereicht.

Spannungsraum

Das erste Bild zeigt zunächst einen leeren Himmel. Die Darstellung wurde bewusst reduziert (durch Auswahl des Motivs und der anschließenden Bildbearbeitung) und weist außer einer diffusen Basistextur kein weiteres Ästhetikum -  wie beispielsweise eine Wolkenstruktur, ein Vogelschwarm oder einen Sonnenstrahl - auf. Es bildet somit perfekt einen leeren und somit neutralen Raum ab, basierend auf einer natürlichen Umgebung.

Dies allein wäre natürlich langweilig. Spannung erhält das Bild durch die Induktion einer Störung, nämlich dem Flugzeug, welches von untern rechts in den neutralen Raum eindringt. Aus dem vormals neutralen Raum wird nun ein 'Spannungsraum'. Um den Raum als solchen zu erhalten, habe ich bewusst eine sehr dezentrale Platzierung des Flugzeugs gewählt (in der Art einer fotografischen Minor-Komposition).

Fototechnisch interessant ist der Umstand, dass es sich bei dem Bild nicht um eine Fotomontage handelt, sondern dass tatsächlich eine reale Situation abgebildet wird.


Das zweite Bild ist wesentlich profaner ;-) und zeigt die authentische Situation nach einem Wohnungsauszug.

Die Wand

Ich habe das Bild nicht explizit für den Wettbewerb angefertigt, sondern meinem "Archiv" entnommen, da es in zweierlei Hinsicht das Thema trifft: zum einen stellt es eine leere Wohnung dar, zum anderen ist der Blick unmittelbar auf eine leere Wand gerichtet. Diese Leere wird zudem von den vor der Wand abgestellten Farbeimern betont. Ob die Farbeimer ebenfalls leer oder noch voll sind, bleibt der Entscheidung des geneigten Betrachters überlassen, ganz im Sinne von Schrödingers Katze, hier jedoch ohne Anspruch auf eine empirische Nachweisbarkeit ;-).

Das Foto ist - wie schon erwähnt - eher profaner Art und wurde zudem auch noch mit einem Handy angefertigt. Wettbewerbstauglich wurde es erst durch die abschließende Bearbeitung. Daher zeige ich hier für den interessierten Betrachter auch das unbearbeitete Originalbild.


Das Bild der leeren Wand belegte bei der extern durchgeführten Bewertung den vierten Platz. Für ein Handybild gar nicht mal so schlecht, oder? Das Bild mit dem Flugzeug belegte - wohl aufgrund der abstrakten Veranlagung - leider nur einen Platz auf den hinteren Ränge, was aber in Ordnung geht ;-)
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Freitag, 23. März 2018

Mandolin Man


Warum es sich manchmal lohnt, auch unbearbeitete Fotos aufzuheben und warum dieses Bild erst drei Jahre später fertig wurde.

Im Februar 2015 wurde ich von meinem Fotofreund Jörg zu einem Kneipenkonzert im mittlerweile leider geschlossenen "Cafe Checkpoint" in Düsseldorf eingeladen. Dort bestand die Gelegenheit, Available Light Fotos zu machen. Zu Gast war die Band "Su & The Hot Ones". In entspannter und lockerer Atmosphäre entstanden so bei toller Musik einige nette Fotos, denen ich jedoch damals (ich war grade erst auf meine erste DSLR gewechselt) nicht allzu viel Bedeutung beimaß. Ich war seinerzeit zwar schon auf die RAW-Fotografie umgestiegen, besaß jedoch nicht die Fähigkeiten und die Kenntnisse, das Potential dieser Bildern zu erkennen und umzusetzen. So schlummerten die Aufnahmen von diesem Auftritt fortan im Dornröschenschlaf auf meiner Festplatte. Ganz unter uns: eigentlich waren sie sogar zum Löschen vorgesehen, aber ich trenne mich so ungern von Fotos ;-).

Zum Glück wollte ich gut drei Jahre später Bilder zur Themenauswahl "Musiker/Musikerinnen" beitragen. Da mein Wunschmotiv "Straßenmusikanten" leider aufgrund des kalten Wetters partout nicht zur Verfügung stehen konnte, kamen mir die damals im Checkpoint gemachten Bilder wieder in Erinnerung. Die Motivwahl fiel auf den Mandolinenspieler Micha Hack. Aufgrund der bunten Scheinwerfer, deren mehrfarbiges Licht überhaupt nicht zur Stimmung passen wollte, war schnell klar, dass die Aufnahme in schwarzweiß umgewandelt werden muss. Dank der neuerdings in DxO PhotoLab verfügbaren lokalen Anpassungen konnte ich Gegenstände im Hintergrund, die blendeten bzw. dem Bild eine Unruhe gaben, einfach abdunkeln und "verschwinden lassen". Die Scheinwerfer - einmal um ihrer Farben beraubt - gaben einen tollen Schattenwurf mit schönen Konturen und Kanten. Um den Musiker zu isolieren, habe ich das Foto zunächst quadratisch zugeschnitten. Anschließend habe ich mit Silver Efex Pro aus der guten alten Nik Collection alle vier Kanten mit einem scharfen Verlauf in Schwarze fließen lassen, so dass ich dann das Bilder wieder auf ein 3:2-Format hochkant mit schwarzem Hintergrund aufziehen konnte.

Hier nochmal das unbearbeitete Originalbild. Der Unterschied ist deutlich sichtbar ;-).


Mit der gleichen Methode habe ich noch ein weiteres Bild bearbeitet, welches Micha Hack dieses Mal an der Gitarre zeigt. Ich finde den Aufbau des Bildes durch die Tiefenwirkung fast noch spannender. Entscheidet selbst, welches euch besser gefällt :-).


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Sonntag, 17. September 2017

Langzeitbelichtungen im Medienhafen

Der Medienhafen bietet ja eigentlich immer wieder neue Motive und Ansichten. Ausgestattet mit meinen neuen Graufiltern und einem Fernauslöser (um auch Belichtungszeiten länger als 30 Sekunden hin zu bekommen) bin ich losgezogen und mit einer Trilogie zurück gekehrt :-).




Die Belichtungszeiten lagen meist um die 6 Minuten und die Bearbeitung habe ich mit der Nik Collection durchgeführt.

Hier noch ein Bild vom Making of der ersten Aufnahme. Man sieht, dass ich nur ein Ministativ dabei hatte. Wenn man jedoch etwas zum Aufsetzen findet, klappt es damit auch ganz gut.



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Sonntag, 23. Juli 2017

Raketenstation Hombroich


Die nach ihrer ehemaligen Nutzung benannte Raketenstation Hombroich bei Neuss ist nicht nur Heimstätte namhafter Kunstwerke, sondern bietet auch zahlreichen Künstler Raum und Gelegenheit zur Verwirklichung ihrer Arbeiten und Ideen. Auch außerhalb der Gebäude ergeben sich für Fotografen aufgrund der architektonischen Vielfalt zahlreiche Gelegenheiten, um interessante Motive zu finden.









Langen Foundation

Auf dem Gelände der Raketenstation befindet sich auch die Langen Foundation, eine Kunststiftung, die sich der Kunstsammlung von Marianne und Viktor Langen widmet.


Der aus Beton, Glas und Stahl errichteten Gebäudekomplex wurde vom japanischen Architekten Tadao Ando entworfen.




Informationen

Weitere Informationen zur Raketenstation Hombroich finden sich auf der Homepage der Museumsinsel Hombroich.
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