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Montag, 10. Dezember 2018

Beine

Für diese Aufnahme habe ich im September dieses Jahres eine Serie von ca. 150 Fotos angefertigt. Neben einigen Testbildern zur Auswahl einer geeigneten Verschlusszeit, die einerseits das Verwischen, andererseits aber noch das Erkennen der Beine zulässt, erklärt sich die hohe Anzahl der ursprünglichen Fotos insbesondere durch meine Anforderung, eine Konstellation der auf dem Bild abgebildeten Beine zu finden, bei der eine möglichst harmonische Verteilung der pastellartigen Farbkontraste erreicht wird.


Ich habe mich für diese Aufnahme am Treppenabgang eines Düsseldorfer Regionalbahnhofs positioniert und die Kamera bodennah mit einem Mini-Stativ aufgestellt. Ausgelöst habe ich dann bequem per Fernauslöser. Interessanterweise wurde meine Tätigkeit zwar von einigen Passanten begutachtet, aber keiner hat sich getraut, mich zu fragen, was ich denn da mache.

Das Bild wurde anlässlich eines fotoclubinternen Wettbewerbs zum Thema 'Beine/Füße' angefertigt. Bei der anschließenden Jurierung durch einen befreundeten Fotoclub hat meine abstrakte Interpretation des Themas zwar keinen überwältigenden Anklang gefunden, ich finde es dennoch gelungen ;-).
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Montag, 17. September 2018

Hammer Eisenbahnbrücke (Langzeitbelichtung)


Hier mal wieder ein Bild meines Lieblingsfotomotivs in der näheren Umgebung: die Hammer Eisenbahnbrücke. Dieses Mal als Langzeitbelichtung.

Für die Aufnahme habe ich einen Graufilter mit Faktor 1000x benutzt und eine Belichtungszeit von 100 Sekunden verwendet. Da der Rheinpegel derzeit noch ziemlich niedrig ist, ergab sich der schöne Blick auf das Ufergeröll. Bei normalem Wasserpegel stände die Kamera an dieser Stelle fast 2 Meter unter Wasser.

Etwas zur Geschichte und zum Hintergrund der Hammer Eisenbahnbrücke findest Du in diesem Beitrag.
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Sonntag, 25. Februar 2018

Im Hohen Venn

Im November letzten Jahres hatte ich die Gelegenheit, mit einer Gruppe motivierter Fotografen einen Tag im Hohen Venn zu verbringen. Ausgangspunkt war das Naturzentrum Haus Ternell kurz hinter der belgischen Grenze. Von dort führte uns unser Weg zunächst hinab zum Flüsschen Hill. Das Wetter war (noch) gut und die tiefstehende Novembersonne schien durch die herbstlichkahlen Äste.

Die Hill
Die vorausgehende Aufnahme habe ich aufgrund der hohen Kontraste als HDR aus fünf Einzelbilder in jeweils 1 EV-Schritten entwickelt. Gut gefallen mir die vom Gegenlicht beleuchteten moosbesetzten Konturen der über das Flüsschen ragenden Äste.

HDR-Einzelaufnahmen
Der Hill folgend erreichten wir bald den Zufluss des Ternelbaches. Eine Furt ermöglichte uns die Überquerung trockenen Fußes. Die folgenden Aufnahmen habe ich jedoch noch in der Furt stehend gemacht. Dabei konnte ich mit Hilfe meiner gut funktionierenden HAIDA-Graufilter einige Langzeitbelichtungen machen.

Ternellbachfurt

Ternellbachfurt
Wir folgten dem Ternellbach aufwärts zum Ausgangspunkt unserer kleinen Tour. Dabei ergaben sich noch zahlreiche schöne Blicke auf das plätschernde Gewässer.

Ternellbach

Königliches Torfmoor

Obwohl sich das Wetter eher venntypisch - sprich durchwachsen - entwickelte, nutzten wir unsere Zeit noch für eine Runde durch das "Königliche Torfmoor" nur einige Kilometer weiter in Richtung deutscher Grenze. Die Landschaft dort ist als Moor mit ausgedehnten Feuchtwiesen ausgebildet und entspricht eher der Erwartung einer typischen Venn-Landschaft. Weite Teile dieser Gegend sind nur über Knüppelpfade begehbar.

Das Wetter zog sich zu und in dieser regnerischen Umgebung konnte die D750 ihr wetterfesten Eigenschaften unter Beweis stellen. Ich selbst war ebenfalls ziemlich durchnässt und so entstanden noch die folgende Aufnahmen:

Königliches Torfmoor
Königliches Torfmoor
Königliches Torfmoor
Zuhause angekommen musste ich natürlich zunächst die Fotoausrüstung trocknen, aber alle Teile haben es gut überstanden. Und das, obwohl der kräftige Nieselregen von der Art war, der nichts, aber auch gar nichts mehr am Körper trocken ließ ;-). Dennoch hat sich der Ausflug in diese beeindruckende Landschaft gelohnt und er wird auch nicht mein letzter gewesen sein!
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Dienstag, 16. Januar 2018

Frankfurter Skyline

Das von Hochhäusern geprägte Stadtbild von Frankfurt am Main stellt ein hervorragendes Ziel für Architekturfotografen - und solche, die es werden wollen ;-) - dar. Die Anfahrt von Düsseldorf aus ist einfach und schnell per ICE möglich und bietet sich insbesondere dann an, wenn man in einer Gruppe reist.

Ausgehend vom Platz der Republik unweit des Hauptbahnhofs kann man sich nordwestlich entlang der Friedrich-Ebert-Anlage und/oder nordöstlich entlang der Mainzer Landstraße bewegen und findet zahlreiche interessante Hochhäuser. Da dort keine Straßenbahnen verkehren, stören auch keine Oberleitungen die Sicht nach oben.

Die Anzahl der unterschiedlichen Bauten reicht aus, um sich mehrere Tage mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Mein Tipp: die verschiedenen Motive in Ruhe angehen und sich den Rest für den nächsten Ausflug aufheben. Weniger ist - wie so oft - auch hier mehr. Zur Bestimmung der Gebäude eignet sich diese Übersicht in der Wikipedia.

Hochhäuser

Für die folgenden Aufnahmen habe ich jeweils einen Graufilter und demenstprechend ein Stativ verwendet. Als Objektiv kam das Tamron 24-70 F2.8 zum Einsatz. Ein besonderer Weitwinkel ist nicht erforderlich, wenn es um die reine Aufnahmen der Hochhäuser geht. Hat man ein Ultra-Weitwinkel zur Hand, ergeben sich natürlich andere reizvolle Motive, insbesondere in Verbindung mit den zahlreichen Skulpturen in unmittelbarer Nähe vieler Gebäude.

Kronenhochhaus
Frankfurter Büro Center 
Trianon
Deutsche Bank
Eurotheum
Europäische Zentralbank

Skyline

Eine schöne Sicht auf die Skyline hat man von der Restaurant-Terrasse des Kaufhof An der Hauptwache. Nebenbei ist das Restaurant auch empfehlenswert für eine Pause.


Skyline bei Nacht

Falls der Aufenthalt in Frankfurt bis in die Dämmerung geplant ist, hat man auf einer der Brücken über den Main Gelegenheit, die beleuchtete Skyline zu fotografieren.

Ich habe als Standort die Flößerbrücke gewählt, da dort aufgrund des geringen Verkehrs (keine Straßenbahn) kaum Vibrationen auftreten und die beleuchtete Brücke gegenüber (Mainquerung der B3) einen schönen Vordergrund darstellt. Aber auch die etwas weiter mainaufwärts liegende Deutschherrnbrücke bietet eine schöne Sicht auf die Skyline - insbesondere mit einer längeren Brennweite. Hier muss man allerdings die Aufnahmen - grade bei längeren Belichtungszeiten - u.U. mit den durchfahrenden Zügen timen.


Making of

Zum Schluss noch zwei Bilder vom Making of. Wie man auf dem ersten Bild sieht, leistet das Klappdisplay der Nikon D750 hier gute Dienste.



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Montag, 2. Oktober 2017

Köln am Abend


Das Ufer auf der "Schäl Sick" von Köln zwischen Poller Wiesen und Messegelände bietet in der Dämmerung und auch später bei eingeschalteter Beleuchtung (Dom, Brücken) einige reizvolle Motive, selbst bei Regen ;-). Ein beliebtes Motiv sind die drei Kranhäuser im Kölner Rheinauhafen, die in der Dämmerung ein schönes Trio abgeben.

Etwas weiter rheinaufwärts erreicht man die Severinsbrücke, die fotografisch insbesondere illuminiert interessant ist.


Gleiches gilt für das gegenüberliegende Ufer mit Blick auf St. Peter und dem Kölner Dom.


Noch ein paar Meter weiter und man wird mit dem klassischen Blick auf den Kölner Dom und der Hohenzollernbrücke belohnt.


Insgesamt also eine überschaubare Runde zu Fuß mit netter Fotoausbeute.

Making-of

Ich habe die Bilder mit Belichtungszeiten zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten gemacht. Insbesondere bei der Langzeitbelichtung der Kranhäuser (4 Minuten, Graufilter) fiel mir die erhebliche Anzahl von Hotpixeln bei meiner Nikon D750 auf. Und ich meine jetzt nicht 3, 4 oder 5 und auch nicht 20 oder 30, sondern sage und schreibe 170 Hotpixel. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das normal ist. Jedenfalls ist die anschließende Bearbeitung dadurch ganz schön lästig. Ich werde wohl Nikon daher mal einen Besuch abstatten müssen.

Hier zwei Bilder von der Situation vor Ort und der anschließenden Bildbearbeitung. Die blauen Punkte sind die markierten Hotspots. Glücklicherweise rechnet DxO Optics Pro die Hotspots ziemlich gut weg.



Die anderen Bilder sind übrigens bei ordentlichem Regen entstanden. Dies hat aber der D750 und dem Tamron 24-70 nichts ausgemacht. Toi, toi toi.
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Sonntag, 17. September 2017

Langzeitbelichtungen im Medienhafen

Der Medienhafen bietet ja eigentlich immer wieder neue Motive und Ansichten. Ausgestattet mit meinen neuen Graufiltern und einem Fernauslöser (um auch Belichtungszeiten länger als 30 Sekunden hin zu bekommen) bin ich losgezogen und mit einer Trilogie zurück gekehrt :-).




Die Belichtungszeiten lagen meist um die 6 Minuten und die Bearbeitung habe ich mit der Nik Collection durchgeführt.

Hier noch ein Bild vom Making of der ersten Aufnahme. Man sieht, dass ich nur ein Ministativ dabei hatte. Wenn man jedoch etwas zum Aufsetzen findet, klappt es damit auch ganz gut.



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