Sonntag, 29. April 2018

Fertig machen zur Landung!


Grade hatte ich meine Arbeit an einem anderen Fotoprojekt am Rheinufer beendet und hatte sogar noch mein neues Nikon 200-500mm auf der Kamera, da setzte vor meiner Nase ein Graureiher zur Landung auf den Rheinbuhnen an. Schnell den Autofokus auf "kontinuierlich" umgeschaltet und eine Serie aufgenommen. Ein Bild ist sogar scharf geworden ;-).
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Freitag, 23. März 2018

Mandolin Man


Warum es sich manchmal lohnt, auch unbearbeitete Fotos aufzuheben und warum dieses Bild erst drei Jahre später fertig wurde.

Im Februar 2015 wurde ich von meinem Fotofreund Jörg zu einem Kneipenkonzert im mittlerweile leider geschlossenen "Cafe Checkpoint" in Düsseldorf eingeladen. Dort bestand die Gelegenheit, Available Light Fotos zu machen. Zu Gast war die Band "Su & The Hot Ones". In entspannter und lockerer Atmosphäre entstanden so bei toller Musik einige nette Fotos, denen ich jedoch damals (ich war grade erst auf meine erste DSLR gewechselt) nicht allzu viel Bedeutung beimaß. Ich war seinerzeit zwar schon auf die RAW-Fotografie umgestiegen, besaß jedoch nicht die Fähigkeiten und die Kenntnisse, das Potential dieser Bildern zu erkennen und umzusetzen. So schlummerten die Aufnahmen von diesem Auftritt fortan im Dornröschenschlaf auf meiner Festplatte. Ganz unter uns: eigentlich waren sie sogar zum Löschen vorgesehen, aber ich trenne mich so ungern von Fotos ;-).

Zum Glück wollte ich gut drei Jahre später Bilder zur Themenauswahl "Musiker/Musikerinnen" beitragen. Da mein Wunschmotiv "Straßenmusikanten" leider aufgrund des kalten Wetters partout nicht zur Verfügung stehen konnte, kamen mir die damals im Checkpoint gemachten Bilder wieder in Erinnerung. Die Motivwahl fiel auf den Mandolinenspieler Micha Hack. Aufgrund der bunten Scheinwerfer, deren mehrfarbiges Licht überhaupt nicht zur Stimmung passen wollte, war schnell klar, dass die Aufnahme in schwarzweiß umgewandelt werden muss. Dank der neuerdings in DxO PhotoLab verfügbaren lokalen Anpassungen konnte ich Gegenstände im Hintergrund, die blendeten bzw. dem Bild eine Unruhe gaben, einfach abdunkeln und "verschwinden lassen". Die Scheinwerfer - einmal um ihrer Farben beraubt - gaben einen tollen Schattenwurf mit schönen Konturen und Kanten. Um den Musiker zu isolieren, habe ich das Foto zunächst quadratisch zugeschnitten. Anschließend habe ich mit Silver Efex Pro aus der guten alten Nik Collection alle vier Kanten mit einem scharfen Verlauf in Schwarze fließen lassen, so dass ich dann das Bilder wieder auf ein 3:2-Format hochkant mit schwarzem Hintergrund aufziehen konnte.

Hier nochmal das unbearbeitete Originalbild. Der Unterschied ist deutlich sichtbar ;-).


Mit der gleichen Methode habe ich noch ein weiteres Bild bearbeitet, welches Micha Hack dieses Mal an der Gitarre zeigt. Ich finde den Aufbau des Bildes durch die Tiefenwirkung fast noch spannender. Entscheidet selbst, welches euch besser gefällt :-).


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Donnerstag, 8. März 2018

Kölner Dom


Unmittelbar vor einem Fotowalk in Köln im letzten Jahr habe ich die Gelegenheit zu einem Besuch des Doms genutzt. Es war ziemlich voll und ein Stativ kann (darf) man ohnehin innerhalb des Gebäudes nicht nutzen. Also hab ich freihand improvisiert. Bei der Nachbearbeitung habe ich dann nur noch die Tiefen hochgezogen, entrauscht und zum Schluss einen leichten Orton-Filter angewendet.

Die vielen Menschen im Bild wirken schon fast etwas surreal, geben aber - so finde ich - dem Hauptmotiv "Kirchenschiff" einen eigenen Reiz.
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Sonntag, 25. Februar 2018

Im Hohen Venn

Im November letzten Jahres hatte ich die Gelegenheit, mit einer Gruppe motivierter Fotografen einen Tag im Hohen Venn zu verbringen. Ausgangspunkt war das Naturzentrum Haus Ternell kurz hinter der belgischen Grenze. Von dort führte uns unser Weg zunächst hinab zum Flüsschen Hill. Das Wetter war (noch) gut und die tiefstehende Novembersonne schien durch die herbstlichkahlen Äste.

Die Hill
Die vorausgehende Aufnahme habe ich aufgrund der hohen Kontraste als HDR aus fünf Einzelbilder in jeweils 1 EV-Schritten entwickelt. Gut gefallen mir die vom Gegenlicht beleuchteten moosbesetzten Konturen der über das Flüsschen ragenden Äste.

HDR-Einzelaufnahmen
Der Hill folgend erreichten wir bald den Zufluss des Ternelbaches. Eine Furt ermöglichte uns die Überquerung trockenen Fußes. Die folgenden Aufnahmen habe ich jedoch noch in der Furt stehend gemacht. Dabei konnte ich mit Hilfe meiner gut funktionierenden HAIDA-Graufilter einige Langzeitbelichtungen machen.

Ternellbachfurt

Ternellbachfurt
Wir folgten dem Ternellbach aufwärts zum Ausgangspunkt unserer kleinen Tour. Dabei ergaben sich noch zahlreiche schöne Blicke auf das plätschernde Gewässer.

Ternellbach

Königliches Torfmoor

Obwohl sich das Wetter eher venntypisch - sprich durchwachsen - entwickelte, nutzten wir unsere Zeit noch für eine Runde durch das "Königliche Torfmoor" nur einige Kilometer weiter in Richtung deutscher Grenze. Die Landschaft dort ist als Moor mit ausgedehnten Feuchtwiesen ausgebildet und entspricht eher der Erwartung einer typischen Venn-Landschaft. Weite Teile dieser Gegend sind nur über Knüppelpfade begehbar.

Das Wetter zog sich zu und in dieser regnerischen Umgebung konnte die D750 ihr wetterfesten Eigenschaften unter Beweis stellen. Ich selbst war ebenfalls ziemlich durchnässt und so entstanden noch die folgende Aufnahmen:

Königliches Torfmoor
Königliches Torfmoor
Königliches Torfmoor
Zuhause angekommen musste ich natürlich zunächst die Fotoausrüstung trocknen, aber alle Teile haben es gut überstanden. Und das, obwohl der kräftige Nieselregen von der Art war, der nichts, aber auch gar nichts mehr am Körper trocken lies ;-). Dennoch hat sich der Ausflug in diese beeindruckende Landschaft gelohnt und er wird auch nicht mein letzter gewesen sein!
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Dienstag, 16. Januar 2018

Frankfurter Skyline

Das von Hochhäusern geprägte Stadtbild von Frankfurt am Main stellt ein hervorragendes Ziel für Architekturfotografen - und solche, die es werden wollen ;-) - dar. Die Anfahrt von Düsseldorf aus ist einfach und schnell per ICE möglich und bietet sich insbesondere dann an, wenn man in einer Gruppe reist.

Ausgehend vom Platz der Republik unweit des Hauptbahnhofs kann man sich nordwestlich entlang der Friedrich-Ebert-Anlage und/oder nordöstlich entlang der Mainzer Landstraße bewegen und findet zahlreiche interessante Hochhäuser. Da dort keine Straßenbahnen verkehren, stören auch keine Oberleitungen die Sicht nach oben.

Die Anzahl der unterschiedlichen Bauten reicht aus, um sich mehrere Tage mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Mein Tipp: die verschiedenen Motive in Ruhe angehen und sich den Rest für den nächsten Ausflug aufheben. Weniger ist - wie so oft - auch hier mehr. Zur Bestimmung der Gebäude eignet sich diese Übersicht in der Wikipedia.

Hochhäuser

Für die folgenden Aufnahmen habe ich jeweils einen Graufilter und demenstprechend ein Stativ verwendet. Als Objektiv kam das Tamron 24-70 F2.8 zum Einsatz. Ein besonderer Weitwinkel ist nicht erforderlich, wenn es um die reine Aufnahmen der Hochhäuser geht. Hat man ein Ultra-Weitwinkel zur Hand, ergeben sich natürlich andere reizvolle Motive, insbesondere in Verbindung mit den zahlreichen Skulpturen in unmittelbarer Nähe vieler Gebäude.

Kronenhochhaus
Frankfurter Büro Center 
Trianon
Deutsche Bank
Eurotheum
Europäische Zentralbank

Skyline

Eine schöne Sicht auf die Skyline hat man von der Restaurant-Terrasse des Kaufhof An der Hauptwache. Nebenbei ist das Restaurant auch empfehlenswert für eine Pause.


Skyline bei Nacht

Falls der Aufenthalt in Frankfurt bis in die Dämmerung geplant ist, hat man auf einer der Brücken über den Main Gelegenheit, die beleuchtete Skyline zu fotografieren.

Ich habe als Standort die Flößerbrücke gewählt, da dort aufgrund des geringen Verkehrs (keine Straßenbahn) kaum Vibrationen auftreten und die beleuchtete Brücke gegenüber (Mainquerung der B3) einen schönen Vordergrund darstellt. Aber auch die etwas weiter mainaufwärts liegende Deutschherrnbrücke bietet eine schöne Sicht auf die Skyline - insbesondere mit einer längeren Brennweite. Hier muss man allerdings die Aufnahmen - grade bei längeren Belichtungszeiten - u.U. mit den durchfahrenden Zügen timen.


Making of

Zum Schluss noch zwei Bilder vom Making of. Wie man auf dem ersten Bild sieht, leistet das Klappdisplay der Nikon D750 hier gute Dienste.



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Mittwoch, 3. Januar 2018

Umstellung des Blogs auf HTTPS

Heute habe ich den Blog auf HTTPS umgesetzt. Damit sollten Hinweise im Browser à la "Unsichere Seite" usw. nun der Vergangenheit angehören. Sollten dennoch Fehler auftreten, würde ich mich über einen kurzen Hinweis freuen. Dazu kannst Du gerne das Kontaktformular unten auf der Seite nutzen.



HTTPS bei Blogger mit Custom Domains

Falls Du auch einen Blog auf der Blogger-Plattform www.blogger.com von Google betreibst, dabei eine benutzerdefinierte Domain nutzt (Custom Domain) und gerne HTTPS für deinen Blog verwenden möchtest, war dies bislang nicht ohne weiteres möglich. Mit folgendem kleinen Trick kannst Du dies jedoch neuerdings einfach umsetzen (ein SSL-Zertifikat für Deine Domain ist nicht erforderlich): 

Rufe die Blogger-Oberfläche über die folgende URL auf: draft.blogger.com (alternativ kannst Du auch unter https://draft.blogger.com/blogger.g?#usersettings dauerhaft die Verwendung des "Entwurfsmodus" von Blogger aktivieren). Anschließend kannst Du unter Einstellungen > Grundlegende Einstellungen zunächst die HTTPS-Verfügbarkeit aktivieren. Dies kann einige Minuten dauern, da ein SSL-Zertifikat generiert werden muss. Etwas später kannst Du auf der gleichen Konfigurationsseite dann auch die HTTPS-Weiterleitung einschalten, so dass alle nichtsicheren Aufrufe automatisch in HTTPS-Aufrufe umgewandelt werden.

Eingebettete Bilder usw. sollten anschließend ohne Probleme weiter funktionieren. Lediglich bei selbst eingebundenen Ressourcen muss ggf. eine Anpassung auf HTTPS erfolgen, um Mixed Content-Fehlermeldungen zu vermeiden.
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