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Sonntag, 25. Februar 2018

Im Hohen Venn

Im November letzten Jahres hatte ich die Gelegenheit, mit einer Gruppe motivierter Fotografen einen Tag im Hohen Venn zu verbringen. Ausgangspunkt war das Naturzentrum Haus Ternell kurz hinter der belgischen Grenze. Von dort führte uns unser Weg zunächst hinab zum Flüsschen Hill. Das Wetter war (noch) gut und die tiefstehende Novembersonne schien durch die herbstlichkahlen Äste.

Die Hill
Die vorausgehende Aufnahme habe ich aufgrund der hohen Kontraste als HDR aus fünf Einzelbilder in jeweils 1 EV-Schritten entwickelt. Gut gefallen mir die vom Gegenlicht beleuchteten moosbesetzten Konturen der über das Flüsschen ragenden Äste.

HDR-Einzelaufnahmen
Der Hill folgend erreichten wir bald den Zufluss des Ternelbaches. Eine Furt ermöglichte uns die Überquerung trockenen Fußes. Die folgenden Aufnahmen habe ich jedoch noch in der Furt stehend gemacht. Dabei konnte ich mit Hilfe meiner gut funktionierenden HAIDA-Graufilter einige Langzeitbelichtungen machen.

Ternellbachfurt

Ternellbachfurt
Wir folgten dem Ternellbach aufwärts zum Ausgangspunkt unserer kleinen Tour. Dabei ergaben sich noch zahlreiche schöne Blicke auf das plätschernde Gewässer.

Ternellbach

Königliches Torfmoor

Obwohl sich das Wetter eher venntypisch - sprich durchwachsen - entwickelte, nutzten wir unsere Zeit noch für eine Runde durch das "Königliche Torfmoor" nur einige Kilometer weiter in Richtung deutscher Grenze. Die Landschaft dort ist als Moor mit ausgedehnten Feuchtwiesen ausgebildet und entspricht eher der Erwartung einer typischen Venn-Landschaft. Weite Teile dieser Gegend sind nur über Knüppelpfade begehbar.

Das Wetter zog sich zu und in dieser regnerischen Umgebung konnte die D750 ihr wetterfesten Eigenschaften unter Beweis stellen. Ich selbst war ebenfalls ziemlich durchnässt und so entstanden noch die folgende Aufnahmen:

Königliches Torfmoor
Königliches Torfmoor
Königliches Torfmoor
Zuhause angekommen musste ich natürlich zunächst die Fotoausrüstung trocknen, aber alle Teile haben es gut überstanden. Und das, obwohl der kräftige Nieselregen von der Art war, der nichts, aber auch gar nichts mehr am Körper trocken ließ ;-). Dennoch hat sich der Ausflug in diese beeindruckende Landschaft gelohnt und er wird auch nicht mein letzter gewesen sein!
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Dienstag, 16. Januar 2018

Frankfurter Skyline

Das von Hochhäusern geprägte Stadtbild von Frankfurt am Main stellt ein hervorragendes Ziel für Architekturfotografen - und solche, die es werden wollen ;-) - dar. Die Anfahrt von Düsseldorf aus ist einfach und schnell per ICE möglich und bietet sich insbesondere dann an, wenn man in einer Gruppe reist.

Ausgehend vom Platz der Republik unweit des Hauptbahnhofs kann man sich nordwestlich entlang der Friedrich-Ebert-Anlage und/oder nordöstlich entlang der Mainzer Landstraße bewegen und findet zahlreiche interessante Hochhäuser. Da dort keine Straßenbahnen verkehren, stören auch keine Oberleitungen die Sicht nach oben.

Die Anzahl der unterschiedlichen Bauten reicht aus, um sich mehrere Tage mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Mein Tipp: die verschiedenen Motive in Ruhe angehen und sich den Rest für den nächsten Ausflug aufheben. Weniger ist - wie so oft - auch hier mehr. Zur Bestimmung der Gebäude eignet sich diese Übersicht in der Wikipedia.

Hochhäuser

Für die folgenden Aufnahmen habe ich jeweils einen Graufilter und demenstprechend ein Stativ verwendet. Als Objektiv kam das Tamron 24-70 F2.8 zum Einsatz. Ein besonderer Weitwinkel ist nicht erforderlich, wenn es um die reine Aufnahmen der Hochhäuser geht. Hat man ein Ultra-Weitwinkel zur Hand, ergeben sich natürlich andere reizvolle Motive, insbesondere in Verbindung mit den zahlreichen Skulpturen in unmittelbarer Nähe vieler Gebäude.

Kronenhochhaus
Frankfurter Büro Center 
Trianon
Deutsche Bank
Eurotheum
Europäische Zentralbank

Skyline

Eine schöne Sicht auf die Skyline hat man von der Restaurant-Terrasse des Kaufhof An der Hauptwache. Nebenbei ist das Restaurant auch empfehlenswert für eine Pause.


Skyline bei Nacht

Falls der Aufenthalt in Frankfurt bis in die Dämmerung geplant ist, hat man auf einer der Brücken über den Main Gelegenheit, die beleuchtete Skyline zu fotografieren.

Ich habe als Standort die Flößerbrücke gewählt, da dort aufgrund des geringen Verkehrs (keine Straßenbahn) kaum Vibrationen auftreten und die beleuchtete Brücke gegenüber (Mainquerung der B3) einen schönen Vordergrund darstellt. Aber auch die etwas weiter mainaufwärts liegende Deutschherrnbrücke bietet eine schöne Sicht auf die Skyline - insbesondere mit einer längeren Brennweite. Hier muss man allerdings die Aufnahmen - grade bei längeren Belichtungszeiten - u.U. mit den durchfahrenden Zügen timen.


Making of

Zum Schluss noch zwei Bilder vom Making of. Wie man auf dem ersten Bild sieht, leistet das Klappdisplay der Nikon D750 hier gute Dienste.



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Donnerstag, 10. August 2017

Spaziergang in der Urdenbacher Kämpe

Die Urdenbacher Kämpe bilden ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet im Süden Düsseldorfs. Es ist geprägt vom nahen Rhein sowie dem ebenfalls noch vorhandenen Lauf des Urdenbacher Altrheins. Insbesondere dessen Auenwälder und das nahe Weideland stellen für viele Tier- und Vogelarten ein naturbelassenes Biotop und Rückzugsgebiet dar. So findet man leicht Rostgänse, Graureiher, Schwäne und zahlreiche weitere Wasservögel.


Diese Motive geben natürlich auch Spielraum für die fotografische Interpretation.


Aber auch die Landschaft selbst gibt sich sehr reizvoll und bietet den Besuchern zahlreiche interessante Einblicke und Details.


Hier noch einige Beispiele für die Reichhaltigkeit und das Detailtum im Naturschutzgebiet.


Weitere Details zur Urdenbacher Kämpe finden sich in einem etwas älteren Blogbeitrag von mir: http://www.markus-peters.de/2015/11/herbst-in-der-urdenbacher-kampe_16.html.
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Sonntag, 23. Juli 2017

Raketenstation Hombroich


Die nach ihrer ehemaligen Nutzung benannte Raketenstation Hombroich bei Neuss ist nicht nur Heimstätte namhafter Kunstwerke, sondern bietet auch zahlreichen Künstler Raum und Gelegenheit zur Verwirklichung ihrer Arbeiten und Ideen. Auch außerhalb der Gebäude ergeben sich für Fotografen aufgrund der architektonischen Vielfalt zahlreiche Gelegenheiten, um interessante Motive zu finden.









Langen Foundation

Auf dem Gelände der Raketenstation befindet sich auch die Langen Foundation, eine Kunststiftung, die sich der Kunstsammlung von Marianne und Viktor Langen widmet.


Der aus Beton, Glas und Stahl errichteten Gebäudekomplex wurde vom japanischen Architekten Tadao Ando entworfen.




Informationen

Weitere Informationen zur Raketenstation Hombroich finden sich auf der Homepage der Museumsinsel Hombroich.
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