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Montag, 29. Juni 2020

Lichtinstallation auf dem Rheinturm

Kürzlich wurde wieder der Rheinturm in Düsseldorf für einige Tage recht spektakulär inszeniert.

Nikon D750 | Nikkor 14-24mm F/2.8 | 4s | F/5.6 | ISO 200

Zwar handelte es sich nicht um den Original-Rheinkometen wie in 2016, sondern um eine etwas lichtschwächere Werbeaktion der T***kom. Dennoch ergaben sich - trotz der für fotografische Zwecke meist etwas zu schnellen Animation - reizvolle Motive und viel Gelegenheit, mit den anderen anwesenden Hobbyfotografen ins Gespräch zu kommen :-).


Nach einer Woche war der Spaß dann vorbei.


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Fleher Brücke

Kürzlich haben wir einen Spot bei Düsseldorf ausgemacht, der eine nette Sicht auf die zuleitende Autobahn der Fleher Brücke ermöglicht. Als es dann dunkel genug war, entstand die folgende Langzeitbelichtung.

Nikon D750 | Nikkor 70-200mm F/4 | 30s | F/11 | ISO 100

Man soll gar nicht glauben, wie beruhigend es sein kann, zwei Stunden zusammen mit einem Fotokumpel auf einer Autobahnbrücke zu verbringen und auf die Dämmerung zu warten :-).
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Samstag, 30. Mai 2020

Hammer Eisenbahnbrücke in der Dämmerung

Wieder einmal sollte mein Lieblingsmotiv in der näheren Umgebung - die Hammer Eisenbahnbrücke - Ziel meiner fotografischen Aktivitäten sein. Die Herausforderung dieses mal galt der Entwicklung der Lichtstimmung während der fotografisch interessanten Dämmerungsphase.

Aufgrund des derzeitigen (und vermutlich in den kommenden Jahren öfters auftretende) Niedrigwassers ließ die ufernahe Positionierung eine interessante Vordergundgestaltung zu. Das normalerweise unterhalb des Flußpegels liegende Geröll stellt nämlich einen attraktiven Vordergrund für die geplante Aufnahme dar.

Da ich ja nun schon das eine oder andere Foto dieses Brückenwerks gemacht habe, entschied ich mich diesmal, mit einer Hochkantaufnahme zu beginnen. Ich war gerade noch rechtzeitig vor Ort, um die Sonne knapp oberhalb der Brücke zu erwischen und wurde mit einer schönen Totale in klassischer Anmutung belohnt.

Nikon D750 | Nikkor 14-24mm F/2.8 | 1/10s | F/22 | ISO 100

Nachdem die Sonne untergegangen war, zog. ca. 1/2h nach der ersten Aufnahme eine größere Wolke vorüber, die noch von der bereits unter dem Horizont stehenden Sonne wunderbar rot illuminiert wurde. Dementsprechend ergab sich eine ein weiteres lohnenswertes Motiv mit einer neuen Farbstimmung, interessanterweise mit nahezu den gleichen Belichtungsdaten.

Nikon D750 | Nikkor 14-24mm F/2.8 | 1/8s | F/22 | ISO 100

Eine weitere ganze Stunde später war es nahezu dunkel, so dass auch ohne ND-Filter eine Langzeitbelichtung gelang. Gerade mit dem letzten bisschen Licht gelingen oft die spektakulärsten Aufnahmen. Auch hier sollte das Warten sich gelohnt haben. Ein deutlich kühlerer Himmel bildete einen reizvollen Kontrast zum warmen Licht der vorbeifahrenden Züge.

Nikon D750 | Nikkor 14-24mm F/2.8 | 30s | F/13 | ISO 50

Alles in allem habe ich zwei Stunden an diesem idyllischen Fleckchen gebracht, die sich durchaus lohnten. Die Variationen der Lichtstimmung zeigen, dass das selbe Motiv am selben Tag sich dennoch vollkommen unterschiedlich präsentieren kann, selbst ohne umfangreiche Bildbearbeitung. Im vorliegenden Fall habe ich lediglich die Belichtung angepasst (vorzugsweise mit einem Gradienten im Himmelsbereich) und per Weißabgleich die von mir empfundenen Farbstimmung reproduziert.

Making-of

Wichtig bei solchen etwas länger anhaltenden Aktionen sind eine bequeme Sitzgelegenheit (das Ufergeröll bildet nicht wirklich einen komfortablen Untergrund) und gerade in Flussnähe ein guter Mückenschutz. Ein guter Zeitpunkt ist kurz vor Sonnenuntergang, um sich vor Ort einzufinden. Während viele Fotografen die Location mehr oder weniger unmittelbar nach Verschwinden der Sonne verlassen, zeigt die Erfahrung, dass es sich meist lohnt, noch ein Weilchen auszuharren. Und sehr oft wird man dann von einem schönen Farbenspiel der Natur belohnt.


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Dienstag, 5. Mai 2020

Kappeshamm

Hier mal eine Aufnahme vom schönen Hamm bei Düsseldorf. Der im Hintergrund sichtbare Medienhafen ist so nah, und dennoch trennen Welten diese beiden Düsseldorfer Stadtteile :-).

Wenn abends die Lichter angehen.

Bevor sich das herrliche Zwielicht aus Sonnenuntergang und künstlicher Beleuchtung einstellte, ergab sich außerdem noch eine schöne Gelegenheit, das Dörfchen am Rhein im Schein der untergehenden Sonne zu fotografieren.

Düsseldorf-Hamm in der Abendsonne.

Kappeshamm und der Medienhafen. So nah und doch zwei verschiedene Welten ...

Kurz zur Technik: ich habe an der Nikon D750 das AF-S NIKKOR 70–200 mm F/4G ED VR verwendet. Die Aufnahmen fanden alle auf der Josef-Kardinal-Frings-Brücke statt. Aufgrund der manchmal schwankenden und eigentlich immer leicht wackelnden Brücke habe ich trotz Stativ-Einsatzes den Bildstabilisator eingeschaltet gelassen und auf Aktiv geschaltet, um die Eigenbewegung der Kamera auf der Brücke auszugleichen. Bis zu einer Belichtungszeit von ca. 3s klappt das auch ganz gut. Bei längeren Belichtungszeiten wird der Einsatz des Bildstabilisators - zumindest bei dieser Kamera/Objektiv-Paarung - zum Glücksspiel und ist dann nicht mehr empfehlenswert.

Achtung: beim Fotografieren mit Bildstabilisator kann der tatsächliche Bildausschnitt des gemachten Fotos vom Sucherbild abweichen. Darum lieber etwas herauszoomen und einen Reserverand zum Beschneiden lassen.

Making-of

Hier noch ein paar Eindrücke vom Making-of. Wie man sehen kann, habe ich mich mit einem starken Fahrrad-Rücklicht in die eine Richtung sowie in die andere Richtung gleich mit meinem ganzen Fahrrad und seiner Beleuchtung abgesichert (hier nicht sichtbar). Dies war auch dringend nötig, da die Brücke, auf der ich mich befand, sehr schlecht ausgeleuchtet war und anderer Radfahrer aufgrund der leichten Abschüssigkeit an dieser Stelle mit einem ordentlichem Tempo ankamen. Daher beim Fotografieren immer auch auf die Eigensicherung achten!


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Donnerstag, 6. Februar 2020

Melaten-Friedhof


Kürzlich habe ich mit einem Fotofreund dem Melaten-Friedhof in Köln einen Besuch abgestattet, um dort die tragisch-schönen Skulpturen fotografisch festzuhalten.

Auf der Anlage mit ca. 55.000 Grabstellen befinden sich zahlreiche beeindruckende Statuen und Plastiken, die - je nach Alter - mehr oder weniger starke Zeichen der Verwitterung aufweisen. Bei unserem Besuch hatten wir Glück, denn die Sonne wurde durch eine leichte Wolken/Nebelschicht gedämpft, so dass wir ein weiches diffuses Licht zur Verfügung hatten.

Bei der anschließenden Bildbearbeitung habe ich lediglich die Sättigung zurückgenommen, einen warmen Filter angewendet und die Rot- und Violetttöne zurück genommen, um den vorherrschend Farben Grün (Moos, Gebüsch) und Türkis (Patina) Geltung zu verschaffen.



 









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Samstag, 23. November 2019

Landtag NRW

Ein schönes architektonisches Motiv stellt der Landtag NRW in Düsseldorf dar. Das Gebäude steht an fast allen Wochenenden des Jahres Interessenten und Besuchern zur Verfügung und kann ohne Voranmeldung besucht werden. Lediglich eine kurze Sicherheitskontrolle (ähnlich wie am Flughafen) ist erforderlich.

Details zu den Öffnungszeiten finden sich hier: www.landtag.nrw.de/home/besuch-im-landtag/besuch-an-wochenenden.html).

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/125s | F/11 | ISO 100
Die architektonische Besonderheit in der Gestaltung des Landtagsgebäudes liegt darin, dass alle - wirklich alle - Wände rund sind. Dies erzeugt sehr reizvolle Ansichten und Perspektiven, sowohl von außen als auch im Inneren des Gebäudes. Dazu kommen attraktive Fensterflächen, die für einen hohen Lichtdurchsatz sorgen.

Da in einigen Bereichen des Landtags zum Zeitpunkt der Fotoentstehung eine Ausstellung mit großen Stellwänden stattfand, habe ich mich bei der Bildgestaltung eher an den höherliegenden Bereichen und Gebäudeteilen orientiert. Dabei sind die folgenden Bilder entstanden.

Ich werde in Zukunft sicherlich noch öfters diese lohnenswerte Location besuchen :-).

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/180s | F/9.5 | ISO 6400

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/180s | F/11 | ISO 140

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/180s | F/11 | ISO 5000

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/90s | F/9.5 | ISO 100

Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/190s | F/11 | ISO 100

Bei aller Begeisterung für die Innenräume sollte übrigens nicht der Außenbereich vergessen werden :-).
Nikon D750 | Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD | 1/350s | F/8 | ISO 100

Technik

Zum Zeitpunkt meines Besuches herrschte draußen strahlender Sonnenschein. Demzufolge entstand in den Räumlichkeiten ein starker Schattenwurf mit großen Kontrasten. Um dies auszugleichen, habe ich die Bilder bei der anschließenden Bildbearbeitung als High-Key-Fotos entwickelt. Dazu bin ich in meinem RAW-Konverter DxO PhotoLab folgendermaßen vorgegangen:
  • Eine gute Idee ist es, mit dem mitgeliefertem Preset SW - Dicht zu beginnen. Dessen Anhebung in den Mitten im Bereich Tonkurve - insbesondere der Blautöne, die oft in den Schatten zu finden sind - bildet eine gute Ausgangsbasis, sorgt aber noch nicht für den gewünschten High-Key-Effekt.
  • Im Bereich Kontrast habe ich dann den Mikrokontrast komplett auf -100 herunter geregelt. Dies ergibt insgesamt einen ruhigen und weichen Eindruck des Bildes. Den Kontrast selbst habe ich auf 0 zurück gestellt.
  • Beim Smartlighting habe ich die Intensität auf den vom Preset vorgegebenen Wert Mittel (50) belassen, um mit einem möglichst ausgewogenem Bild zu starten.
  • Nun die Einstellungen, die tatsächlich den High-Key-Look erzeugen: im Bereich Selektive Tonwerte habe ich alle Regler nach rechts verschoben, so dass die Verteilung von hellen und dunklen Lichtpartien den charakteristischen High-Key-Look aufweisen. Typischerweise ergibt sich dabei dabei eine progressive Reglerstellung mit Betoning der Mitten und Lichter wie in folgendem Beispiel (je nach individueller Motivhelligkeit können die Reglerstellungen abweichen, aber dies ist ein guter Startpunkt). Wichtig: die hellen Stellen sollten nicht ausfressen:
  • Zum Schluss regele ich mit der Belichtungskorrektur manuell die Gesamthelligkeit des Bildes. Auch hier sollten die hellen Stellen nicht unbedingt ausfressen, aber knapp davor sein, so dass das Bild weich in weiß "ausläuft". Typisch sind Werte von z.B.  +0.20 bis +1.00 (je nach Motiv und Belichtung). Wenn die dunklen Partien jetzt noch zu dunkel sind, kann man dies per Anhebung der Tiefen und Schatten in den Selektiven Tonwerte noch ausgleichen (s.o.). An dieser Stelle muss man evtl. etwas herumprobieren.
Die ganzen Einstellungen lassen sich übrigens gut als selektives Preset in DxO PhotoLabs abspeichern, so dass man für das nächste High-Key-Bild schon einmal eine gute Ausgangsbasis habt.

Falls ihr weitere Tipps oder Fragen habt, hinterlasst mir einen Kommentar und ihr erhaltet dort Antwort :-).
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Freitag, 22. November 2019

Glanum, die alte Römerstadt


Im Sommer hatte ich Gelegenheit, die alte Römerstadt Glanum bei Saint-Rémy-de-Provence in Südfrankreich zu besuchen. Auf dem an den nördlichen Hängen der Apillen gelegenen Gelände sind zahlreiche Ruinen und Überreste des ehemaligen - auf keltische und hellenistische Ursprünge zurückgehenden - Stadtkerns zu besichtigen. Es gibt außerdem ein Besucherzentrum, welches multimedial über die Geschichte der Ansiedlung informiert und einen erhöhten Aussichtspunkt, der einen schönen Blick auf das Gelände bietet. Wer mehr erfahren möchte, kann sich hier ausführlich informieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Glanum.

Tipp: ganz in der Nähe befindet sich die Abtei Saint-Paul-de-Mausole, welche später als Nervenheilanstalt diente und wegen des Malers Vincent van Gogh, der dort ein Jahr lang behandelt wurde und in dieser Zeit einige seiner bekanntesten Werke schuf, eine gewissen Bekanntheit erlang.

Fotografieren in der Mittagssonne

Fotografisch fand ich bei meinem Besuch eher ein Worst-Case-Szenario vor: die Spätsommersonne der Provence strahlte gnadenlos vom strahlendblauen Himmel herunter und verwandelte die Anlage in ein Meer aus Licht und Schatten. Dazwischen wimmelt es von Touristen, die - vorzugsweise in orange und rot gekleidet - mit Kind und Kegel das Gelände durchkämmten. Mit anderen Worten: eine schöne fotografische Herausforderung :-).

Ich entschied mich, mit längerer Brennweite und somit kleinem Bildwinkel Sichtachsen zu suchen, um so die mich umgebenden Touristen weitestgehend auszublenden. Möglichst mit offener Blende wollte ich zudem die Tiefe des Geländes einfangen. Um mit den starken Kontrasten zurecht zu kommen, wählte ich später bei der Bildentwicklung einen etwas entsättigten Look, so dass die Helldunkelsprünge im Bild gemildert wurden. Den Himmel habe ich mit einem Gradienten mit -1EV wieder "zurückgeholt".

Das Ergebnis findet ihr hier und wer mal in der Nähe ist, sollte unbedingt die Gelegenheit nutzen und dieser schönen alten Ruinenstadt einen Besuch abstatten.









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