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Montag, 17. September 2018

Hammer Eisenbahnbrücke (Langzeitbelichtung)


Hier mal wieder ein Bild meines Lieblingsfotomotivs in der näheren Umgebung: die Hammer Eisenbahnbrücke. Dieses Mal als Langzeitbelichtung.

Für die Aufnahme habe ich einen Graufilter mit Faktor 1000x benutzt und eine Belichtungszeit von 100 Sekunden verwendet. Da der Rheinpegel derzeit noch ziemlich niedrig ist, ergab sich der schöne Blick auf das Ufergeröll. Bei normalem Wasserpegel stände die Kamera an dieser Stelle fast 2 Meter unter Wasser.

Etwas zur Geschichte und zum Hintergrund der Hammer Eisenbahnbrücke findest Du in diesem Beitrag.
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Samstag, 28. Oktober 2017

Alt St. Martin

Die Kirche Alt St. Martin ist die älteste Kirche in Düsseldorf und zugleich das älteste noch erhaltene Bauwerk der Landeshauptstadt. Die ursprünglich um das Jahr 700 errichtete und um das Jahr 1000 neu aufgebaute Kirche diente bis 1206 mutmaßlich auch als Pfarrkirche für die damalige Nachbargemeinde Düsseldorf. Im Jahr 1812 verlor Alt St. Martin seine Funktion als Pfarrkirche von Bilk und wurde über ein Jahrhundert nicht mehr als Kirche genutzt. Nach Kriegsschäden und mehreren aufwändigen Restaurierungen feiern heute die katholische Gemeinde St. Bonifatius und die evangelische Lutherkirchengemeinde regelmäßig Gottesdienste in Alt St. Martin.


Alt St. Martin in seiner heutigen Form ist ein schlichter frühromanischer dreischiffiger Bau. Von der ursprünglichen Ausstattung der Kirche ist nur noch wenig vorhanden, darunter Fresken aus dem 13. Jahrhundert in der Apsis sowie zwei weitere Fresken, die ursprünglich aus dem Chorraum stammten und heute an den Stirnwänden angebracht sind. Altar und Tabernakel stammen von Heinz Gernot. Die Fenster wurden 1964 von dem Glasmaler Hermann Gottfried geschaffen.



Die Orgel wurde 1970 von den Orgelbauern Gebr. Krell (Duderstadt) erbaut. Das Schleifladen-Instrument hat 9 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.

Bemerkenswert ist meines Erachtens nach die architektonisch kunstvolle und bautechnisch aufwendige Integration des Orgelbodens in das historische Gemäuer. Einerseits musste den statischen Anforderungen genüge getan werden, andererseits sollte die ästhetische Charakter des Gebäudes erhalten bleiben. Die gelungene Umsetzung erfolgte quasi "minimalinvasiv".


Alle Aufnahmen erfolgten freihändig und wurden anlässlich des Tag des offenen Denkmals aufgenommen. Die Kirche ist aber auch zu anderen Zeiten zugänglich.

Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Alt_St._Martin_(D%C3%BCsseldorf))
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Sonntag, 17. September 2017

Langzeitbelichtungen im Medienhafen

Der Medienhafen bietet ja eigentlich immer wieder neue Motive und Ansichten. Ausgestattet mit meinen neuen Graufiltern und einem Fernauslöser (um auch Belichtungszeiten länger als 30 Sekunden hin zu bekommen) bin ich losgezogen und mit einer Trilogie zurück gekehrt :-).




Die Belichtungszeiten lagen meist um die 6 Minuten und die Bearbeitung habe ich mit der Nik Collection durchgeführt.

Hier noch ein Bild vom Making of der ersten Aufnahme. Man sieht, dass ich nur ein Ministativ dabei hatte. Wenn man jedoch etwas zum Aufsetzen findet, klappt es damit auch ganz gut.



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Donnerstag, 10. August 2017

Spaziergang in der Urdenbacher Kämpe

Die Urdenbacher Kämpe bilden ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet im Süden Düsseldorfs. Es ist geprägt vom nahen Rhein sowie dem ebenfalls noch vorhandenen Lauf des Urdenbacher Altrheins. Insbesondere dessen Auenwälder und das nahe Weideland stellen für viele Tier- und Vogelarten ein naturbelassenes Biotop und Rückzugsgebiet dar. So findet man leicht Rostgänse, Graureiher, Schwäne und zahlreiche weitere Wasservögel.


Diese Motive geben natürlich auch Spielraum für die fotografische Interpretation.


Aber auch die Landschaft selbst gibt sich sehr reizvoll und bietet den Besuchern zahlreiche interessante Einblicke und Details.


Hier noch einige Beispiele für die Reichhaltigkeit und das Detailtum im Naturschutzgebiet.


Weitere Details zur Urdenbacher Kämpe finden sich in einem etwas älteren Blogbeitrag von mir: http://www.markus-peters.de/2015/11/herbst-in-der-urdenbacher-kampe_16.html.
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Freitag, 12. Mai 2017

Betreten verboten


Urbane Wohnwüste in Düsseldorf (Handy-Schnappschuss).
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Freitag, 18. November 2016

Tristesse mit etwas Gelb



Dass Bahnhöfe immer so hässlich sind...
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Dienstag, 8. November 2016

Fleher Brücke


Die Fleher Brücke überquert den Rhein und verbindet die linksrheinische Region (Neuss, Mönchengladbach Niederlande) mit dem Düsseldorfer Süden. Benannt ist sie nach dem Düsseldorfer Ortsteil Flehe. Neben der Autobahn A46 befinden sich beidseitig auch Fuß- und Radwege. Interessanterweise quert die Brücke den Rhein nicht rechtwinklig, sondern schräg, um das benachbarte Einzugsgebiet des alten Wasserwerkes Flehe zu schonen.

Die Fleher Brücke hat die größte Spannweite aller Schrägseilbrücken in Deutschland und zudem mit 146,47 m den höchsten Brückenpylon in Deutschland.

Die Brücke wurde im November 1979 eröffnet und stellte eine erhebliche Entlastung der Südbrücke (jetzt: Josef-Kardinal-Frings-Brücke) dar, die bis dahin den gesamten rheinüberquerenden Straßenverkehr im Großraum Düsseldorf aufnehmen musste.

Quelle: Wikipedis (https://de.wikipedia.org/wiki/Fleher_Br%C3%BCcke)

HDR-Bild

Da obige Foto ist ein HDR-Bild und wurde aus neun einzelnen Bildern (EV-4 bis EV+4) mit HDR Efex Pro 2 aus den kostenlosen Nik-Tools zusammengesetzt.


Das ist das erste Mal, dass ich mich mit HDR beschäftigt habe und ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll, da das Resultat doch eher unnatürlich ausschaut, aber der Effekt ist schon ganz nett.
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Dienstag, 18. Oktober 2016

Hammer Eisenbahnbrücke


Die heutige Hammer Eisenbahnbrücke ist eine viergleisige Stabbogenbrücke, die 1984 gebaut wurde. Die Eröffnung erfolgte 1987 und bis im Jahr 2011 war sie mit 270 m Stützweite die weitestgespannte Eisenbahnbrücke Deutschlands.

An ihrer Stelle befanden sich vormals eine bereits 1868 gebaute zweigleisige Eisenbahnbrücke, die nach zweijähriger Bauzeit 1870 eingeweiht wurde. Dieser wurde 1911 eine weitere zweigleisige, aber modernere Eisenbahnbrücke 32 m stromaufwärts zur Seite gestellt, um den Anforderungen des stark angewachsenen Zugverkehrs gerecht zu werden. Unmittelbar nach Fertigstellung der zweiten Brücke wurde die erste Brücke modernisiert und insbesondere mit den neuen Überbauten der neueren Brücke ausgestattet, so dass nach Abschluss der Arbeiten zwei gleiche Brücken den Rhein überquerten, die sich nur im Aussehen der Brückentürme, welche jeweils im Festungsstil gebaut wurden, unterschieden.

Im Verlauf der Zweiten Weltkriegs wurden beide Brücken von der deutschen Wehrmacht gesprengt. Ende 1945 wurde die weniger beschädigte nördliche Brücke wieder instand gesetzt und konnte im folgenden Sommer wieder in Betrieb genommen werden. Für die endgültige Reparatur der nördlichen Brücke wurden im November 1947 die baugleichen Bögen der südlichen Brücke verwendet. Die südliche Brücke wurde nicht weiter verwendet, Pfeiler und Brückentürme blieben jedoch zunächst stehen. An ihrer Stelle wurde die jetzige Eisenbahnbrücke errichtet. Die noch vorhandenen Brückentürme stromabwärts gehören somit zur zuerst erbauten nördlichen Brücke.

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Donnerstag, 1. September 2016

Rhein-Komet


Anlässlich des 70. Geburtstages von NRW wurde am 26. August 2016 eine phänomenal helle Lichtanlage auf dem Rheinturm in Düsseldorf installiert. Die aus 56 Xenon-Strahlern bestehende Anlage liefert eine Gesamtlichtleistung von 400.000 Watt und soll von der 195 m hohen Plattform aus bis zu 100 km weit sichtbar sein (kann das jemand bestätigen?).

Die Idee und Umsetzung des Rhein-Komet genannten Projektes stammt vom Lichtkünstler Klaus Gendrung, der mit dieser Installation auch gerne einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde erhalten möchte.





Ich hatte mich zum Fotografieren auf der Oberkasseler Brücke positioniert. Dort war es zwar recht windig, dies war aber in der lauen Sommernacht eher angenehm.

Ausgerüstet mit Stativ konnte ich lange Belichtungszeiten bei ISO 100 wählen (zwischen 2 und 10 Sekunden). Aufgrund der Bewegung der Scheinwerfer ergaben sich somit in Abhängigkeit von der Belichtungszeit unterschiedliche Looks des Lichtkegels. Die Blende stellte ich entsprechend zwischen f/4 und f/8 passend ein.

Zudem fertigte ich Belichtungsreihen an, da ich mir wegen des durch das Streulicht nicht ganz dunklen Himmels nicht sicher war, wie der Hintergrund auf den fertigen Bildern zur Geltung kommen wird. Zu hell sollten die Bilder nicht werden, da ich einen matschigbraun wirkenden Himmel nicht mag, aber zu dunkel wegen der dann nicht mehr leuchtenden Farben auch nicht.

Hier noch ein Handy-Foto vom "Making Of":


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Mittwoch, 24. August 2016

St. Blasius


Die katholische Kirche St. Blasius im Düsseldorfer Stadtteil Hamm wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom rheinischen Architekten Josef Kleesattel auf den Fundamenten einer Kirche aus dem 19. Jahrhundert errichtet. 

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark zerstört. Unter Leitung der Architekten A. und W. Dickmann wurde sie soweit wiederhergestellt, dass 1947 erste Gottesdienste stattfinden konnten.

Die Wiederherstellung des Turmes erfolgte später. Der Architekt Dölken leitete 1974 eine grundlegende Restaurierung ein, die 1981 abgeschlossen wurde.

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Samstag, 9. April 2016

Warten im Schnee

"Die beste Kamera ist die, die man dabei hat". 

Hier ein Handyschnappschuss aus dem März vom "Frühlingseinbruch" in Düsseldorf.


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Montag, 16. November 2015

Herbst in der Urdenbacher Kämpe

Die Urdenbacher Kämpe sind ein Naturschutzgebiet zwischen den Düsseldorfer Stadtteilen Urdenbach, Garath und Hellerhof sowie dem Monheimer Ortsteil Baumberg.


Dieses Überschwemmungsgebiet umfasst die Fläche zwischen dem Rhein und dem Urdenbacher Altrhein. Es entstand im Jahr 1374, als der Rhein bei einem Durchbruch nach einem Hochwasser seinen Flussverlauf änderte und sein heutiges Flussbett einnahm. Seitdem wird die Urdenbacher Kämpe nicht mehr östlich, sondern westlich vom Rhein umströmt. Das alte Flussbett des Rheins bildet jetzt den Urdenbacher Altrhein, der vom Garather Mühlenbach durchflossen wird.

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