Donnerstag, 10. August 2017

Spaziergang in der Urdenbacher Kämpe

Die Urdenbacher Kämpe bilden ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet im Süden Düsseldorfs. Es ist geprägt vom nahen Rhein sowie dem ebenfalls noch vorhandenen Lauf des Urdenbacher Altrheins. Insbesondere dessen Auenwälder und das nahe Weideland stellen für viele Tier- und Vogelarten ein naturbelassenes Biotop und Rückzugsgebiet dar. So findet man leicht Rostgänse, Graureiher, Schwäne und zahlreiche weitere Wasservögel.


Diese Motive geben natürlich auch Spielraum für die fotografische Interpretation.


Aber auch die Landschaft selbst gibt sich sehr reizvoll und bietet den Besuchern zahlreiche interessante Einblicke und Details.


Hier noch einige Beispiele für die Reichhaltigkeit und das Detailtum im Naturschutzgebiet.


Weitere Details zur Urdenbacher Kämpe finden sich in einem etwas älteren Blogbeitrag von mir: http://www.markus-peters.de/2015/11/herbst-in-der-urdenbacher-kampe_16.html.
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Sonntag, 23. Juli 2017

Raketenstation Hombroich


Die nach ihrer ehemaligen Nutzung benannte Raketenstation Hombroich bei Neuss ist nicht nur Heimstätte namhafter Kunstwerke, sondern bietet auch zahlreichen Künstler Raum und Gelegenheit zur Verwirklichung ihrer Arbeiten und Ideen. Auch außerhalb der Gebäude ergeben sich für Fotografen aufgrund der architektonischen Vielfalt zahlreiche Gelegenheiten, um interessante Motive zu finden.









Langen Foundation

Auf dem Gelände der Raketenstation befindet sich auch die Langen Foundation, eine Kunststiftung, die sich der Kunstsammlung von Marianne und Viktor Langen widmet.


Der aus Beton, Glas und Stahl errichteten Gebäudekomplex wurde vom japanischen Architekten Tadao Ando entworfen.




Informationen

Weitere Informationen zur Raketenstation Hombroich finden sich auf der Homepage der Museumsinsel Hombroich.
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Donnerstag, 29. Juni 2017

Im Rosenfeld


Fotografieren im Rosenfeld ist eine feine Sache. Die Rosenbüsche werden sorgfältig in Reihen angelegt und sind gut zugänglich (schließlich muss der Gärtner hier ja arbeiten), die hüfthohen Rosenbüsche tragen ihre Blüten in stativfreundlicher Höhe und man hat eine Riesenauswahl an Motiven, aus denen man sich die Schönsten herauspicken kann. Nebenbei kann man einen Plausch mit den Erntehelfern halten, die ihrerseits auch gerne das eine oder andere Handy-Foto herumzeigen.

Um Erlaubnis sollte man aber schon fragen, bevor man die Beete betritt und selbstredend sollte man sich vorsichtig bewegen und nichts kaputt machen. Wenn man sich daran hält, kann man recht entspannt in idyllischer Umgebung viele schöne Fotos machen.

Pro-Tipp: die Bewässerungsanlage im Auge behalten ;-).





Meist finden sich auch ein paar Ausreißer im Rosenfeld, die als willkommene Abwechslung dienen.

Making Of

Entgegen aller üblichen Empfehlungen bin ich zur Mittagszeit losgezogen, um die maximale Ausleuchtung der Blüten zu nutzen. Da glücklicherweise ein leichter Wolkenschleier vor der Sonne lag, fielen die Kontraste und Schatten nicht zu stark aus, anderenfalls hätte ich das etwas weniger intensive Licht am Morgen oder am Nachmittag genutzt.

Ausrüstung

Folgendes Zubehör empfiehlt sich für solch ein Projekt:
  • Stativ: mit dessen Hilfe lässt sich der gewünschte Bildausschnitt sehr genau festlegen und insgesamt arbeitet es sich komfortabler.
  • Makro- oder Teleobjektiv: je nach Größe der Blüten reicht schon eine gutes Teleobjektiv mit geringer Naheinstellgrenze aus, um Blumen formatfüllend zu fotografieren (bei entsprechend guter Abbildungsleistung kann bei der Nachbearbeitung durch Cropping noch etwas nachgeholfen werden). Bei diesen Fotos habe ich das AF-S NIKKOR 70–200 MM 1:4G ED VR verwendet. Mit einer Naheinstellgrenze von 1 m (ab Sensor) kommt man schon recht nah ans Motiv. Wer ein Makroobjektiv sein Eigen nennt, liegt natürlich auf der sicheren Seite.
  • Einstellschlitten: wesentlich besser als jedes Objektiv lässt sich im Nahbereich ein Einstellschlitten verwenden, um die Schärfeebene des Fotos festzulegen. Zunächst wird am Objektiv manuell auf das Motiv fokussiert (vorzugsweise im Live-Modus mit Vergrößerung). Anschließend wird mit dem Einstellschlitten die Schärfeebene exakt festgelegt. Dabei kann man hervorragend Serien mit wandernder Schärfeebene anfertigen, denn oftmals wird die Wirkung der Schärfeeinstellung erst am fertigen Bild auf dem großen Monitor erkennbar. Durch Variation der Blende lassen sich im gleichen Zug auch verschiedene Ausdehnungen der Schärfentiefe festlegen. Bei den obigen Bildern habe ich meist zwischen Blende F4 und F5.6 fotografiert.
  • Fernauslöser: nicht unbedingt erforderlich, aber nützlich. Insbesondere wenn noch Insekten auf den Blumen fotografiert werden sollen, ist es manchmal sinnvoll, ein paar Schritte zurück zu treten, um Bienen usw. nicht zu verscheuchen. In diesem Fall ist der Fernauslöser natürlich sehr praktisch.
  • Höckerchen: zwar kein fotografisches Equipment, aber ungemein praktisch, wenn es mit dem Fotografieren mal länger dauert. Ich hatte meines leider zuhause gelassen ;-(.
Ansonsten je nach Wetter den Sonnenschutz und/oder eine Mütze nicht vergessen und ausreichend Wasser mitnehmen. Und so schaut das Ganze dann aus (wäre es windig gewesen, hätte ich noch den Schultergurt von der Kamera abgemacht, um Vibrationen zu vermeiden):


Nachbearbeitung

Zur Nachbearbeitung habe ich die frei verfügbare Nik-Collection verwendet, um die leuchtenden Blüten noch etwas stärker vom Hintergrund abzuheben.

Nach getaner Arbeit darf man sich natürlich mit einer isotonischen Erfrischung belohnen :-).



Falls euch dieser Beitrag gefällt oder sogar als Anregung dient, um selber mal loszuziehen oder ihr bereits schöne Aufnahmen im Rosenfeld (oder sonstwo) gemacht habt, freue ich mich auf eure Kommentare (gerne mit Link zu euren Fotos)!
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Mittwoch, 31. Mai 2017

De Groote Peel

Kürzlich war ich im Nationalpark De Groote Peel, einem ca. 1400 ha großen Hochmoor in den Niederlanden, um dort mein neues AF-S NIKKOR 70–200 MM 1:4G ED VR auszuprobieren. Dieses ist zwar kein ausgewiesenes Makro-Objektiv, dennoch standen eher kleine Tierchen auf dem Programm und vielleicht ein paar Landschaftdetails. Insbesondere die Fähigkeiten des Autofokus (Schnelligkeit, Genauigkeit) sollten auf den Prüfstand.

Schnell war im Naturpark mit seinen guten Wegen ein schöner Tümpel mit befestigter Uferböschung gefunden. Ideal für einen Ansitz. Da es bei meinem Eintreffen schon längst nicht mehr früher Morgen war (eher später Mittag), hatten die Libellen ein ganz schönes Tempo drauf und es blieben immer nur ganz kurze Augenblicke, um ein kurz rastendes Fluginsekt anzuvisieren. Ich versuchte mein Glück mit kontinuierlichem Autofokus und 3D-Tracking. Zudem habe ich gleich ganze Serien geschossen, um die Ausbeute an scharfen Bildern zu erhöhen. Wegen des dunklen Hintergrundes (Wasser) habe ich auf Spotmessung mit Erhalt der Spitzlichter geschaltet. Dennoch musste ich die Belichtung ordentlich nach unten korrigieren. Fast alle Bilder habe ich bei Brennweite 200 mm gemacht. Um die Vignettierung auszugleichen und um mit bester Schärfe zu fotografieren, habe ich meist f/5.6 verwendet, aber selbst f/4.5 ergab sehr gute Ergebnisse.

So entstanden einige nette Aufnahmen, deren Schärfe mich durchaus überrascht hat. Es war noch reichlich Reserve übrig, um den Bildausschnitt zu korrigieren und etwas zu croppen.

f/5.6 - 1/250 - 200 mm - ISO 200

f/5.6 - 1/400 - 200 mm - ISO 400

f/5.6 - 1/1250 - 200 mm - ISO 400

Das letzte Bild ist vielleicht nicht ganz so spannend, zeigt aber eindrucksvoll die Schärfe des 70-200 F/4 (wenn denn der Fokus sitzt). Hier nochmal ein Ausschnitt in 100%-Ansicht:


Die Libellen flogen aber nicht nur zum Wasser, sondern machten es sich auch im Uferbereich bequem. Und auch wenn es so aussieht, aber das folgende Bild wurde ohne Blitz aufgenommen (die Sonne besaß an diesem Tag eine enorme Strahlkraft):

f/4.5 - 1/3200 - 200 mm - ISO 400

Natürlich gab es auch ein paar faule Frösche, die dann und wann auftauchten, um nach dem Rechten zu sehen.

f/5.6 - 1/800 - 200 mm - ISO 400

Der hier wollte sich im Gestrüpp verstecken, war aber chancenlos ;-).

f/4.5 - 1/2500 - 200 mm - ISO 400

Fazit

Insgesamt also ein erfolgreicher Test des 70-200 F/4, mit dem ich nach anfänglichem Zögern nun warm geworden bin und es mittlerweile sehr zu schätzen weiß. Der Fokus erfordert - grade bei offener Blende und starker Freistellung - natürliches ein genaues und sorgfältiges Arbeiten. In den oben beschriebenen Situation reichte das Tempo der Scharfeinstellung allemal aus, wer auf Nummer sicher gehen will, schießt lieber eine Serie. Mein Ausschuss an unscharfen Bilder hielt sich jedoch sehr in Grenzen, i.d.R. waren alle Bilder sehr scharf oder der Fotograf hatte Mist gebaut ;-).

Hier noch einige weitere Impressionen aus dem Naturpark mit seinen 'Knüppelbrücken', allesamt mit dem 70-200 F/4 aufgenommen, dass natürlich auch Landschaft kann.

f/10 - 1/400 - 70 mm - ISO 200

f/10 - 1/400 - 70 mm - ISO 200

f/4 - 1/3200 - 200 mm - ISO 200

f/7.1 - 1/640 - 200 mm - ISO 200

f/8 - 1/500 - 145 mm - ISO 200

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Freitag, 12. Mai 2017

Betreten verboten


Urbane Wohnwüste in Düsseldorf (Handy-Schnappschuss).
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Sonntag, 23. April 2017

Einst blau


Was einst schön anzusehen war, unterliegt dennoch dem ständigen Verfall und Niedergang. In manchen Fällen entwickelt der Zerfall jedoch seine eigene Ästhetik, die sich dann bei näherer Betrachtung offenbart.


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